Pamela Anderson: "Geschockt" von Julian-Assange-Verhaftung

Auf die Verhaftung von Julian Assange reagiert Schauspielerin Pamela Anderson stinksauer. In einem wütenden Tweet macht sie sich Luft.

Pamela Anderson besuchte Julian Assange im Februar 2017 in der ecuadorianischen Botschaft in London

Die kanadische Schauspielerin Pamela Anderson (51, "Baywatch") reagiert mit einem wütenden Tweet auf die Verhaftung des australischen Politaktivisten Julian Assange (47) durch die britische Polizei am heutigen Donnerstag in der ecuadorianischen Botschaft in London.

"Ich bin geschockt.... Ich konnte nicht deutlich hören, was er sagte? Er sieht sehr schlecht aus", schreibt sie erst. Dann hagelt es Vorwürfe: "Wie konntest du Ecuador? (Weil er dich bloßgestellt hat). Wie konntest du UK.? Natürlich - du bist Amerikas Schlampe und du brauchst eine Ablenkung von deinem idiotischen Brexit-Dreck", wettert Anderson.

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Wikileaks-Gründer Julian Assange hatte sich 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet und dort politisches Asyl erhalten, nachdem im Herbst 2010 in Schweden Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben worden waren. Er fürchtete, von Schweden in die USA ausgeliefert zu werden. Seine Whistleblower-Plattform veröffentlichte mehrfach unter anderem interne Dokumente der US-Armee und von US-Behörden im Internet. Deswegen droht Assange ein Strafprozess in den USA.

Pamela Anderson und er hatten sich durch die britische Designerin Vivienne Westwood (78) kennengelernt und seien seit Jahren befreundet, wie die Blondine in einem Interview mit "The Hollywood Reporter" erzählte. Anderson besuchte Assange regelmäßig in der Botschaft.

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