Ozzy Osbourne: Der "Prince of Darkness" leidet unter Parkinson

In einem bewegenden Interview mit seiner Frau Sharon offenbart Hardrock-Ikone Ozzy Osbourne erstmals Details über seinen aktuellen Gesundheitszustand. 

Erst vor wenigen Wochen machen sich Fans weltweit ernsthafte Sorgen um Ozzy Osbourne, 71. US-Medien berichten über einen angeblichen kritischen Zustand des "Black Sabbath"-Leadsängers. Eine Schreckensnachricht, die Tochter Kelly Osbourne, 35, schnell entkräftet.

Trotzdem: Die Sorge bleibt. Und sie ist berechtigt, wie Ozzy jetzt gemeinsam mit seiner Frau Sharon Osbourne, 67, in einem emotionalen Interview in der amerikanischen Nachrichtensendung "Good Morning America" zugibt. Seit einigen Monaten weiß er, dass er unter Parkinson leidet.

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Ozzy Osbourne: Nach einem Sturz erhält er die Diagnose

Die Diagnose erhält er 2019 nach einem Sturz, der eine Operation nach sich zieht. Danach fangen die Nervenschmerzen an. Die Ärzte haben offenbar zunächst Schwierigkeiten, die genaue Ursache herauszufinden. Für uns war es eine schreckliche Herausforderung", beschreibt Ozzy die Erlebnisse des vergangenen Jahres. "Ich musste mich am Hals operieren lassen, was mich alle Nerven gekostet hat. Ich habe herausgefunden, dass ich eine milde Form von ... habe “, sagt er, bevor er seine Frau mit einem Blick dazu auffordert, seinen Satz zu vervollständigen. Sharon ergänzt das fehlende Stück: "Es ist 'Parkin 2', eine Form von Parkinson. Es gibt so viele verschiedene Arten von Parkinson".

Seit über dreißig Ehejahren gehen Hardrock-Legenede Ozzy Osbourne und Ehefrau Sharon durch gute und durch schlechte Zeit. Jetzt kämpfet das Paar gegen das Fortschreiten seiner Parkinson-Erkrankung.

Ozzy & Sharon suchen Hilfe in der Schweiz

Die gute Nachricht: "Es ist kein Todesurteil", berichtet Sharon. Die Krankheit wirke sich aber auf die Nerven im Körper aus. "Es ist, als hättest du einen guten Tag, dann noch einen guten Tag und dann einen wirklich schlechten Tag". Osbourne muss seine Welttournee verschieben und zieht sich zurück. Inzwischen sei er auf dem Weg der Besserung, erzählt er und verrät, dass er das womöglich den Parkinson-Medikamenten und Nervenpillen verdankt.

Und dennoch: Die Folgen der Erkrankung sind nicht so leicht zu ignorieren. "Ich habe ein Taubheitsgefühl in diesem Arm und meine Beine frieren." Hilfe such Osbourne jetzt in der Schweiz. Im April will das in den USA lebende Paar nach Europa reisen und sich von einem Spezialisten beraten lassen.

"Du fühlst dich schuldig"

"Wir werden überall hingehen, um Antworten zu finden", sagt Sharon vehement, und Ozzy fügt hinzu: "Wir haben Glück, dass wir uns das leisten können."  Der 71-Jährige erklärt, er habe sich seit Monaten "schuldig" gefühlt, die Diagnose zu verbergen, und sei jetzt erleichtert, sie mitteilen zu können. „Etwas zu verbergen ist schwer - man fühlt sich nie richtig. Du fühlst dich schuldig. Ich bin nicht gut mit Geheimnissen. Ich kann nicht mehr damit herumlaufen. Es ist, als ob mir die Ausreden ausgehen", gibt er offen zu.

Er fühle sich jetzt besser, da er sich die Tatsache eingestanden habe, dass er an Parkinson leide, sagt Ozzy. Er sei nun entschlossen, gesund zu werden und wieder auf Tour zu gehen. "Dies ist die längste Zeit, in der er jemals zu Hause war. Er muss jetzt wirklich wieder raus", pflichtet Sharon ihrem Mann bei, und der zeigt sich kämpferisch: "Ich kann es kaum erwarten, wieder gesund zu werden und auf die Straße zu gehen". 

Verwendete Quelle: Good Morning America

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