Olivia Jones platzt der Kragen: Facebook-Ausraster!

Wegen der neuen Blutspende-Regelung für Homosexuelle platzt Olivia Jones der Kragen. Auf Facebook macht die bekannte Dragqueen ihrem Ärger Luft

Deutschlands bekannteste Dragqueen Olivia Jones, 47, findet zur neuen Blutspende-Regelung für homosexuelle Männer "ein paar deutliche Olivia-Worte". In einem Post auf ihrer Facebook-Seite macht sie ihrem Ärger Luft. Nun können Schwule zwar endlich Blut spenden, allerdings dürfen sie dafür ein Jahr keinen Sex haben.

Olivia Jones: Blutspende-Gesetz für Homosexuelle verärgert sie

Für die homosexuelle Entertainerin, die mit bürgerlich-männlichem Namen Oliver Knöbel heißt, ist die neue Regelung der Bundesärztekammer "kein Meilenstein, sondern ein Witz". Zwar freut sich Jones über den Fortschritt, doch die negativen Aspekte dieser Neuerung überwiegen: "Dahinter stecken immer noch absurde Vorurteile, Schwule hätten keine anderen Hobbys als ungeschützten Sex mit ständig wechselnden Partnern. Dass wir jetzt endlich Blut spenden dürfen, ist schön und gut, aber vorher einjährige Enthaltsamkeit zu fordern ist Schwachsinn." Deutliche Worte! 

Höchste Zeit für ein paar deutliche Olivia-Worte zur neuen Blutspende-Regelung? Bitteschön: "Die neue...

Gepostet von Olivia Jones am Dienstag, 8. August 2017

Das ist die neue Blutspende-Regelung

Früher durften Homosexuelle kein Blut spenden. Schwule Männer, die ihren Fragebogen vor der Spende wahrheitsgemäß ausfüllten, waren lebenslänglich von der Spende ausgeschlossen. Grund dafür sei, dass laut dem Robert-Koch-Institut mehr als die Hälfte der HIV-Neudiagnosen Männer seien. Schon lange wurde diskutiert, ob dies eine diskriminierende Regelung sei oder nicht. Die Bundesärztekammer lässt nun auch "MSM" - Männer, die Sexualverkehr mit Männern haben - beim Blutspenden zu. Doch müssen diese zwölf Monate lang sexuell abstinent leben. In Polen gilt die gleiche Regelung. England und Schottland hingegen verlangen ab 2018 nur noch drei Monate Enthaltsamkeit. 

"Setzen, Sechs!"

HIV lasse sich bereits nach sechs Wochen feststellen, so das Reeperbahn-Original. Dass Männer zwölf Monate auf gleichgeschlechtlichen Sex verzichten müssten, um ihr Blut zu spenden, hält sie für "traurig". Ihr Urteil ist vernichtend, auch wenn die Dragqueen den guten Ansatz erkennen will: "Setzen, Sechs – und ab zur Nachprüfung, liebe Bundesärztekammer! Vielleicht gut gemeint, aber schlecht gemacht!"

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