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Oliver Pocher Jetzt schießt Loredana gegen Amira Pocher

Oliver Pocher
© Getty Images
Oliver Pocher spricht auf Instagram Klartext und äußert seine Meinung zu Influencern, die auch während der Coronakrise ihre Produkte bewerben. Jetzt geht der Konflikt in die nächste Runde. Auch Rapperin Loredana mischt sich nun ein.

Oliver Pocher, 42, hat eine eindeutige Meinung zu Influencern auf Instagram. Genau diese Plattform nutzt er selbst, um seine Sicht der Dinge darzulegen. Dass seine Worte nicht bei allen gut ankommen, das dürfte dem Comedian von vornerein klar gewesen sein. Den meisten Gegenwind bekommt er von den Influencern selbst, die nicht nur ihre Branche angegriffen sehen, sondern auch sich als Person. Das Netz ist gespalten: Ist es Mobbing, was Oliver Pocher da betreibt? Oder ist es das Aufzählen von Fakten – unverblümt und gradewegs heraus – was die Influencer jetzt so trifft? In einer Anti-Hass-Kampagne stellen sich nun bekannte Gesichter gegen den 42-Jährigen.

Oliver Pocher nennt die Harrisons als "Negativbeispiel"

Der "Kampf" zwischen Oliver Pocher und den Social-Media-Gesichtern Sarah Harrison, 28, und Dominic Harrison, 28, läuft bereits seit Tagen. Den Höhepunkt findet die Auseinandersetzung, als Oliver auf den Account ihrer zweijährigen Tochter zu sprechen kommt. Die Eltern pflegen für Mia Rose einen eigenen Instagram-Kanal. Für Pocher vollkommen unverständlich und gefährlich. Es gäbe sicher genug Pädophile im Netz, die genau auf solche Bilder anspringen. "Ich habe immer schon mein Statement, dass man Kinder nicht in die Öffentlichkeit zwingen sollte, zu beste getragen. Und die Harrisons sind für mich ein Negativbeispiel. (…) lasst doch das Kind bitte einfach so aufwachsen, wie es ist." Daraufhin soll Sarah Harrison, die derzeit mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, Hassnachrichten erhalten und einen Zusammenbruch erlitten haben. Die Influencer holen nur wenige Stunden später zum Gegenschlag aus. 

Sarah Harrison postet Video gegen Hass im Netz

Unter dem Aufruf "Stoppt den Hass" sprechen sich Influencer, wie Ana Johnson, 26, aber auch einige Prominente, wie Giovanni Zarella, 42, und Pietro Lombardi, 27, im Video gegen Hass im Netz aus. Gleichzeitig rufen sie dazu auf, zuhause zu bleiben, um das Coronavirus einzudämmen. Auffällig daran: Einige der Akteure sind Freunde von Oliver Pocher. Das Video ist zwar nicht direkt an Pocher adressiert, spiegelt jedoch seine letzten Diskussionen wider. Oliver Pocher nimmt diesen Clip jetzt, um sich erneut gegen die Harrisons auszusprechen und auf deren Doppelmoral hinzuweisen. 

Oliver Pocher spricht von Doppelmoral

"Wie die Harrisons jetzt versuchen, es auf mich zu drehen, das finde ich sensationell. Und was machen sie? Sie nehmen jeden, gegen den ich schon mal irgendetwas gesagt habe im Comedy-Programm plus Freunde aus meinem direkten Umfeld, locken die in dieses Video, indem sie einfach etwas anderes erzählen", so Pocher in seinem neusten Video. Laut ihm wären die Aufnahmen nicht nur verkehrt zusammengeschnitten, sondern die Harrisons hätten einigen seiner Bekannten nicht den eigentlichen Grund des Videos genannt, sondern sich auf das Coronavirus bezogen. Stück für Stück zerpflückt er das Video in die einzelnen Sequenzen und erklärt, welche Doppelmoral dahintersteckt. Diese sieht er nicht nur darin, dass viele der Influencer noch vor wenigen Wochen über seine Videos und Nachahmungen gegen Michael Wendler gelacht haben und jetzt, da es sie selbst betrifft, von Mobbing sprechen. Er sieht die Doppelmoral auch in ihrem Aufruf, aufgrund des Coronavirus zuhause zu bleiben. Denn viele der Influencer - auch hier nennt er wieder die Harrisons - seien noch im Urlaub gewesen. "(…) danach ist er [Dominic Harrison] noch ganz stolz vom Flughafen gekommen und hat gesagt 'Ey, wir konnten noch super umbuchen.' Obwohl es schon von der Bundesregierung heißt: Bitte kommen sie zurück."

Ebenso trifft es Johannes Haller, 32, der ebenfalls im Harrison-Video dazu aufruft zu Hause zu bleiben, selbst aber in den vergangenen Tagen noch mit dem Auto durch ganz Europa fuhr, um sich auf Ibiza eine neue Existenz aufzubauen. 

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen

Für Oliver Pocher ist ganz klar: Er betreibt keine Hetzjagd, ruft niemanden dazu auf, Hasskommentare zu verfassen oder gar jemanden zu mobben. "Ich fordere niemanden dazu auf, irgendwelche Kommentare unter irgendeine Seite zu schreiben. Das bin nicht ich," so der Mann von Amira Pocher, 27. "Ich darf doch einfach den Spiegel euch weiter vorhalten. Wenn ihr so etwas macht, dann mache ich das einfach auch weiter." In seinem aktuellen Video kündigt er an, eine eigene Aktion zu starten und diese erneut bei Instagram zu veröffentlichen.

Rapperin Loredana mischt sich ein

Jetzt mischt sich auch Loredana mit ein. In einem Tik-Tok-Livevideo äußert die Rapperin aus der Schweiz ihre Meinung zu Oliver Pochers Aktion wie "watson" schreibt: "Mache dich doch nicht über die Leute lächerlich, die das machen. Ich würde die niemals so krass runterziehen oder versuchen, deren Brot wegzunehmen. Das ist voll respektlos, was er da macht". Und auch seine Frau Amira verschont sie nicht: "Seine Frau ist unloyal. Wie kann man denn so eine Frau haben, die dann sagt: 'Das ist Olis Meinung, ich habe damit nichts zu tun.' Das ist Müll, ich rege mich richtig darüber auf." 

In einem Live-Video auf Instagram äußert sich diese promt zu den Vorwürfen. Sie ärgere es vor allem, dass Loredana nicht persönlich auf sie zukommt, wenn sie ein Problem mit ihr hat. "Macht mich nicht jedes Mal dafür verantwortlich und wenn du ein Problem mit mir hast, dann klären wir das wie erwachsene Menschen und nicht wie Assis", lautet ihr Statement. 

Doch die Fronten zwischen den Dreien wurden schnell geklärt - in einem gemeinsamen Instagram Live-Video. Darin zeigt sich Loredana versöhnlich: "Ich glaube, ihr habt den Krieg seit Tagen und irgendwann ist es nicht mehr so witzig. Ich denke, das reicht jetzt auch". Und sie stellt klar: "Es wird keinen Krieg geben. Man merkt, dass man sich ein bisschen sympathisch ist, wenn man sich live sieht." 

Verwendete Quellen:instagram.com, watson

jna Gala

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