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Nora Tschirner Emotionaler Appell an Menschen mit Depressionen

Nora Tschirner
© imago images
Nora Tschirner ist eine der wenigen Prominenten, die offen darüber spricht, lange unter Depressionen gelitten zu haben. Nachdem Komiker Kurt Krömer seine Erkrankung öffentlich machte, dankt sie ihrem Kollegen mit einem emotionalen Posting via Instagram.

Seit etwa 30 Jahren leidet Kurt Krömer, 46, an Depressionen, erfuhr jedoch erst vor wenigen Jahren von seiner Krankheit. Sie gipfelte im vergangenen Jahr in einem Zusammenbruch im Supermarkt. Für acht Wochen ließ sich der Kabarettist in einer Klinik behandeln. Das zuzugeben, sich so verletzlich zu zeigen, fällt dem Familienvater sichtlich schwer. In seiner Sendung "Chez Krömer" spricht er mit Schriftsteller und Komiker Torsten Sträter, 54, erstmals öffentlich über dieses noch immer viel zu sehr tabuisierte Thema. Damit will Kurt Krömer jetzt aufräumen.

Nora Tschirner: "... und ich weine"

Das Thema zu enttabuisieren versucht auch Nora Tschirner, 39, die in der Vergangenheit bereits offen über ihre Depressionen und ihren Weg aus der Krankheit gesprochen hat. So zeigt sie sich von der Sendung ihrer Kollegen höchst berührt. "Torsten Sträter und Kurt Krömer reden bei 'Chez Krömer' über Depressionen und ich weine (mittlerweile ohne Depression). Danke Euch beiden", lauten die emotionalen Zeilen der Schauspielerin auf Instagram, die sie mit drei roten Herz-Emojis versieht. Dazu teilt sie drei Bilder aus der Sendung, darunter ein bewegender Moment, in dem die beiden Comedians ihre von einer Glasscheibe getrennten Hände aneinander legten. 

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Die Schauspielerin spricht Menschen mit Depressionen Mut zu

Nora Tschirner möchte anderen Betroffenen Mut machen. Mut, sich Hilfe zu holen. "Ich weiß es selbst noch so gut: Es klingt an manchen Tagen unüberwindlich, auch nur den kleinsten Schritt (oder einen Klick/geschweige denn Anruf) zu machen und man denkt, man ist der einzige Mensch, bei dem nichts helfen wird oder der den Versuch nicht wert ist", erklärt die 39-Jährige. "Das ist nur der Filter im Kopf. Den kann man wegkriegen. Versucht's. Lasst euch helfen, es gibt richtig gute Leute dafür, ihr seid nicht so allein, wie ihr euch jetzt gerade fühlt." Es lohne sich, verspricht sie. 

Im April 2020 hatte die "Tatort"-Kommissarin über ihren eigenen Kampf gegen die Krankheit berichtet. Heute geht es ihr gut. Und so hinterlässt sie in ihrem aktuellen Posting ein "Winken aus dem Leben danach". "Ist schön hier", schließt ihr mutmachendes Posting und setzt darunter einige Links zu Stiftungen und Vereinen, die Hilfe bieten. 

Hilfen bei Depressionen

Erkennen Sie bei sich Anzeichen einer Depression? Beim überregionalen Krisentelefon unter 0800 1110111 wird schnell und anonym geholfen! Weiterführende Informationen gibt es außerdem bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Verwendete Quelle:instagram.com

Gala


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