Nipsey Hussle: Rapper wird posthum geehrt

Vor seinem Tod war Nipsey Hussle nicht nur Rapper, er setzte sich auch gegen Bandenkriminalität ein. Dafür wird er nun posthum geehrt.

Nipsey Hussle, nur wenige Monate vor seinem Tod

Am 23. Juni finden wieder die alljährlichen BET Awards in Los Angeles statt. In diesem Jahr wird der Ende März verstorbene Rapper Nipsey Hussle (1985 - 2019, "Racks In The Middle") posthum mit dem "Humanitarian Award" geehrt. Der Preis wird als besondere Auszeichnung an Menschen vergeben, die sich für das Wohl anderer einsetzen.

Nipsey Hussle war weltweit als Rapper bekannt, er erinnerte sich jedoch stets an seine Herkunft. Aufgewachsen in Crenshaw, einem Stadtteil von Los Angeles, setzte er sich lange Zeit für sein Viertel ein und bekämpfte unter anderem eine dort weit verbreitete Bandenkriminalität.

Diesen Einsatz lobte auch der ehemalige US-Präsident Barack Obama (57). Während einer Trauerfeier für den Rapper im April, wurde ein Brief Obamas vorgelesen, in dem er unter anderem Nipsey Hussles Engagement hervorhob. "Während die meisten Leute auf das Viertel Crenshaw schauen, in dem er aufgewachsen ist, und nur Banden, Kugeln und Verzweiflung sehen, sah Nipsey Potenzial. Er sah Hoffnung. Er sah eine Gemeinschaft, die ihn auch durch ihre Fehler lehrte, immer weiterzumachen. Er entschied sich dafür, in diese Gemeinschaft zu investieren, anstatt sie zu ignorieren", hieß es in dem Brief unter anderem.

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