Nina Eichinger: Umweltschutz als Family-Event

Nina Eichinger, die Tochter von Bernd Eichinger, engagiert sich für die Umwelt und ihre Mitmenschen. Im Interview mit GALA erzählt sie, warum.

Sie strahlt eine solche Jugendlichkeit aus, dass sie selbst glatt noch als Schülerin durchgehen könnte. Dabei ist Moderatorin Nina Eichinger, 37, Schirmherrin des History Awards, eines Schülerwettbewerbs des TV- Senders History. Thema: "Wie kann man die Welt zu einem besseren Ort machen?". Bis zum 30. April können Schüler ihre Projekte unter history-award.de einreichen.

Warum ist Ihnen dieser Preis wichtig?

Nina Eichinger: "Ich bin ein großer Geschichtsfan. Das habe ich wohl von meinem Vater (der verstorbene Regisseur und Produzent Bernd Eichinger, Anm. d. Red.) geerbt. Ich glaube, dass wir aus der Geschichte unglaublich viel lernen können. Wenn man sich auskennt, merkt man, dass sich fast alles wiederholt. Es ist absurd, dass die Menschen doch immer wieder in dieselben Muster tappen, obwohl fast alles schon mal da gewesen ist."

Jasmin Tawil

"Durch mein Kind habe ich meine Mitte gefunden"

Jasmin Tawil ist im Juni Mutter geworden.
Jasmin Tawil hat in ihrem Sohn Ocean ihr Glück wiedergefunden.
©Gala

Das Motto lautet: „Ein kleiner Schritt für dich, ein riesiger Sprung für die Menschheit“.

Nina Eichinger: "Bei dem Thema finde ich mich wieder. Ich glaube fest daran, dass kleine Dinge Großes in Bewegung setzen können. Wenn man in die Geschichte schaut, gibt es eine Idee, die alles revolutioniert hat, oder diese eine Person, die nicht aufgegeben hat. Es ist oft erstaunlich zu sehen, mit wie wenig jemand alles verändert hat. Gerade wenn es um Umweltaspekte geht, ist es genau das, was wir in Deutschland oft nicht begreifen, weil wir so perfektionistisch denken."

Denken Sie gerne an Ihre Schulzeit zurück?

Nina Eichinger: "Ich habe die Schule geliebt! Ich war keine Superschülerin, aber ich hatte sehr viele Freunde in der Schule und habe es auf sozialer Ebene unglaublich genossen. Ich war auch mit vielen Lehrern befreundet, was mich oft aus unbehaglichen Situationen gerettet hat, weil man mir nicht lange böse bleiben konnte. Ich war ziemlich faul. Da denke ich im Nachhinein manchmal, ich hätte mir viel Ärger erspart, wenn ich mich nur etwas mehr bemüht hätte. Aber zu der Zeit kam mir das unmöglich vor."

Wie versuchen Sie, die Welt im Alltag besser zu machen?

Nina Eichinger: "Ich lebe vegan. Ernährung ist mir sehr wichtig, da achte ich auch auf regionale Produkte. Ich sammele jeden Tag brav meinen Müll. Ich versuche, im Supermarkt ohne Verpackungen einzukaufen. Und ich hebe jeden Tag beim Spazieren Zigarettenkippen auf. Ich glaube fest daran, dass man mit seiner Einstellung viel verändern kann."

Inwiefern?

Nina Eichinger: "Das fängt in der Früh schon damit an, dass du jemanden anlächelst, wenn du „guten Morgen“ sagst. Ein freundliches Wort oder ein Lächeln kann den ganzen Tag verändern. Ich möchte anderen Menschen, Lebewesen und der Natur gegenüber respektvoll und achtsam sein."

Zieht Ihr Sohn da schon mit?

Nina Eichinger: "Wir haben schon gemeinsam Müll gesammelt, wobei ich es bei den Zigarettenstummeln nicht so gern sehe, wenn er die aufhebt. Ich versuche ihn einzubinden, erkläre ihm, dass man auf Tiere achtgibt. Ich möchte nicht, dass er Fliegen zerquetscht, bringe ihm bei, dass das alles Lebewesen sind. Momentan ist er Vegetarier. Mal sehen, wie lange noch, ob sich das im Kindergarten oder in der Schule ändert, wenn er Fleisch bekommt. Vielleicht findet er es ja superlecker? Ich zwinge ihm nichts auf."

Bleibt Ihr Partner auch mal zu Hause und kümmert sich?

Nina Eichinger: "Klar, das wäre ja noch schöner. Weil Fritz nicht die ganze Woche da ist, genießt er tatsächlich am Wochenende jede Minute mit dem Kleinen."

Öko-Glamour

Nachhaltigkeit mit Star-Appeal

Im März 2019 schmeißt H&M seine bisher größte Conscious-Party in Los Angeles. Viele Stars feiern mit dem Modeunternehmen die neue Kollektion. Supermodel Irina Shayk ist direkt in eines der Kleider geschlüpft und zeigt, wie schön recyceltes Polyester sein kann.
Dakota Fanning ist der Einladung ebenfalls gefolgt und bezaubert in einem Kleid aus Tencel, einer Faser, die aus Holz gewonnen wird.
Dieses wundervolle Kleid von Amber Valetta stammt ebenfalls aus der Kollektion und ist - ganz genau - nachhaltig. 
Amanda Seyfried zeigt währenddessen, wie elegant Nachhaltigkeit sein kann. Ihr Kleid von H&M Conscious wurde aus Fischernetzen und anderen Nylonabfällen maßgeschneidert.

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Sprechen Sie mit Josef über seinen verstorbenen Opa?

Nina Eichinger: "Naja, er ist jetzt zweieinhalb Jahre alt, da habe ich mal von meinem Papa erzählt, aber natürlich keine großen Geschichten."

Kommt Ihr Sohn mehr nach Ihnen oder nach seinem Vater?

Nina Eichinger: "Ich glaube, äußerlich ist er eine ziemlich gute Mischung aus uns beiden. Von mir scheint er eine gewisse Vorsicht geerbt zu haben und dass er immer vergisst zu trinken. Ich bin mal gespannt, was noch kommt."


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