Niels Ruf: Seine Meinung zum Prozess

Niels Ruf und Atze Schröder konnten ihre Fehde nur vor Gericht klären. Dieses beschloss nun, dass Atze drei Meter Abstand zu Niels halten muss. GALA weiß, wie Niels das findet

Niels Ruf

Drei Meter Abstand, sonst 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Ordnungshaft - so lautet der Beschluss, der vergangenen Montag vom Amtsgericht Rheine gegen Atze Schröder erlassen wurde. Der Comedian soll einen Abend vor dem Start der zwölften "Let's Dance"-Staffel im Kölner Savoy Hotel auf Moderator Niels Ruf losgegangen sein und ihn ruppig gepackt haben. Für Atze Schröder stellte sich die Situation jedoch weitaus harmloser dar.

Eine Lehre für Atze?

Ruf forderte eine Entschuldigung, die Schröder jedoch ablehnte, schließlich kam es zum Prozess. In einem Eilverfahren wurde nun beschlossen: Atze Schröder darf Niels Ruf zukünftig "weder körperlich attackieren noch bedrohen". Verstößt er jedoch dagegen, hat das Rechtsfolgen für den 50-Jährigen. Allerdings: Der Beschluss gilt nur bis zum 31. Oktober 2016. Anschließend hätte Ruf die Möglichkeit, die einstweilige Anordnung zu verlängern. Doch darauf verzichtet der ehemalige "Let's Dance"-Kandidat. "Wir haben die Hoffnung, dass das Herrn Schröder eine Lehre war", so Rufs Anwalt Burkhard Benecken gegenüber GALA.

Ende der Fummelei

Die beiden sind also erstmal zufrieden mit dem Beschluss. "Unsere Justiz glaubt eben an das Gute im Menschen, selbst bei einem Atze Schröder, und das ist doch auch irgendwie ein bisschen schön", lautet Niels Rufs Fazit. Aber: "Für mich hätten es gerne auch noch ein paar Armlängen mehr sein dürfen, aber das Urteil geht ja in die richtige Richtung", meint Niels Ruf auf Anfrage und schließt witzelnd mit dem Thema ab: "Endlich hat diese Anfummelei ein Ende."

Weitere Schritte

Atze Schröders Anwalt Prof. Dr. Christian Schertz sieht das Ergebnis des Verfahrens jedoch kritischer: "Niels Ruf ist mit seinem Antrag nur zur Hälfte durchgedrungen und auch das unseres Erachtens zu Unrecht, so dass wir Rechtsmittel prüfen. Entscheidend ist aber, dass das Gericht ausdrücklich festgestellt hat, dass die Kernvorwürfe von Niels Ruf, die er in der 'Bild'-Zeitung erhoben hat, wonach Atze Schröder ihn geschlagen, getreten oder gekratzt haben soll, nicht nachgewiesen werden konnten. Insofern prüfen wir hier straf- wie zivilrechtliche Schritte." Es scheint also, als sei eine Ende des Themas vorerst noch nicht in Sicht.

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