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Nicole Kidman Hat sie ihre Tochter vergessen?

Nicole Kidman hat in einem Interview über die Karrierepläne ihrer Töchter gesprochen - ihre Adoptivtochter Isabella Cruise blendete sie dabei völlig aus

Bei einem Talkshow-Auftritt hat die Schauspielerin Nicole Kidman ganz begeistert über die Zukunftspläne ihrer Töchter gesprochen. Was jedoch auffiel: Sie bezeichnete ihre sechsjährige Tochter Sunday Rose als ihre "Älteste" - über ihre 21-jährige AdoptivtochterIsabella Cruise verlor sie hingegen kein Wort.

In der Talkshow "Jimmy Kimmel Live" erzählte Nicole Kidman laut einem Bericht von "dailymail.co.uk", dass Sunday gerne in ihre Fußstapfen treten und Schauspielerin werden würde, und dass ihre jüngste Tochter, die dreijährige Faith Margaret, sich eher für Musik interessiere und am liebsten Rockstar wie ihr Vater werden würde. Seit 2006 ist Nicole Kidman mit Keith Urban verheiratet, ihre gemeinsamen Töchter kamen 2008 und 2010 zur Welt.

Obgleich sie sich darüber freue, dass Talent und Interesse gerecht verteilt seien, versuche sie immer, ihre Töchter dazu zu animieren, ihren Vater zu unterstützen. "Meine älteste Tochter sagt immer: 'Ich will nicht auf Daddys Konzerte gehen' und ich sage ihr immer: 'Sunday, tu' wenigstens so, als würdest du dich ein bisschen für Daddys Arbeit interessieren'", führte die 46-Jährige in der Talkshow weiter aus.

Nicole Kidman mit ihren Töchtern Faith Margaret, drei, und Sunday Rose, sechs.
Nicole Kidman mit ihren Töchtern Faith Margaret, drei, und Sunday Rose, sechs.
© Splashnews.com

Der Begriff "älteste Tochter" trifft auf Sunday Rose aber nicht ganz zu: Aus ihrer Ehe mit Schauspieler Tom Cruise hat Nicole Kidman noch die Adoptivkinder Isabella, 21, und Connor, 19.

Nach ihrer Trennung von dem bekennenden Scientologen im Jahr 2001 blieben die Kinder bei Tom Cruise in New York. Nicole Kidman zog wenig später nach Nashville, wo sie bis heute ihren Hauptwohnsitz hat. In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte darüber, dass Nicole Kidman den Kontakt zu ihren beiden älteren Kindern abgebrochen hätte.

Wie ein unbestätigter Bericht des Magazins "Vanity Fair" einst verriet, sei der seltene Kontakt zu den beiden der Tatsache geschuldet, dass Isabella und Connor wie ihr Vater bekennende Scientologen seien. Dass Tom Cruise ihre Kinder strikt nach den Regeln der Sekte erziehen wollte, sei auch ein Grund für ihre Trennung gewesen. Kidman selbst betonte erst im vergangenen Jahr im Gespräch mit "The Hollywood Reporter", dass sie den Glauben ihrer Kinder respektiere und deshalb nicht öffentlich über Scientology sprechen wolle.

Bereits 2007 erzählte Nicole Kidman jedoch, dass es sie gestört habe, dass ihre Adoptivkinder sie nicht "Mama" nennen: "Meine Kinder sagen 'Nicole' zu mir. Ich weise sie deshalb ständig zurecht", sagte sie laut "dailymail.co.uk".

Isabella und Connor bemühen sich um ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, wie sie beide immer wieder beteuern. Erst im Februar dieses Jahres sagte der 19-jährige Connor, dass die Beziehung zwischen ihm und Nicole Kidman stabil sei - in einem Interview mit "Woman's Day" sprach er übrigens von ihr als seiner "Mum", also seiner Mama. Auch Isabella nennt Nicole Kidman zumindest in Interviews "Mama": 2012 sagte sie zu dem Magazin "New Idea", dass sie regelmäßig Kontakt mit Nicole Kidman habe. "Sie ist doch meine Mama. Ich liebe meine Mama", fuhr sie fort.

Ganz so klar und selbstverständlich wie ihren Adoptivkindern scheinen Nicole Kidman ihre Familienverhältnisse wohl nicht zu sein.

dlö Gala


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