Nicole Kidman Einsam beim Oscar-Gewinn


Im Interview mit Kollegin Jennifer Aniston gab Nicole Kidman intime Einblicke in ihre Karriere. Sie sei nie wieder so unglücklich gewesen, wie bei ihrem Oscar-Gewinn

Wenn Stars andere Stars interviewen, dann sind die Antworten vielleicht manchmal etwas ehrlicher als sonst. Nicole Kidman gab jedenfalls für die Zeitschrift "Harpar's Bazar" ihrer Kollegin Jennifer Aniston ein offenes Interview über ihr Leben und ihre Karriere. Aniston fragte Kidman unter anderem nach der Einsamkeit bei deren Oscargewinn 2003 für ihre Rolle in "The Hours". "Es ist komisch, wie das Leben einem manchmal das Beste und das Schlimmste zugleich gibt. Ich war vermutlich am unglücklichsten, als ich den Oscar gewonnen habe. Und ich war Single, das war eine seltsame Zeit", berichtet Kidman offen über ihre Gefühle damals.

Die beiden Schauspielerinnen haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam, doch beide standen erst kürzlich zusammen vor der Kamera. Beim Dreh zu Adam Sandlers Komödie "Meine erfundene Frau" freundeten sich Komödien-Königin Aniston und die eher für ihre ernste Rollen bekannte Kidman an. "Ich werde nie gefragt, Komödien zu drehen! Aber vor Jahren habe ich mit Adam Sandler bei 'Saturday Night Live' mitgemacht und er sagte schon damals zu mir: Ich will dich eines Tages in einem Film komisch sein lassen", erzählt Kidman von der Abwechslung, nach dem Drama "Rabbit Hole", für das sie für den Golden Globe nominiert ist, einen Unterhaltungsfilm zu drehen.

Und was findet Nicole Kidman normalerweise an einem Projekt anziehend? "Meist zieht mich etwas Komisches, Unkonventionelles oder sehr Unbequemes an. Man muss mich überreden, Mainstream-Sachen zu machen" gibt Kidman zu. Sie sei schon als Kind immer etwas "dunkler" gewesen und fasziniert von ungewöhnlichen Dingen. "Ich bin am Besten, wenn ich mich unwohl fühle, in den kompliziertesten Rollen. Ich habe nicht die Fähigkeit, leichtfüßiger zu sein und wäre es so gerne. Daran arbeite ich."

Mit Jennifer Aniston an ihrer Seite hat sie sicherlich eine erfahrene Kollegin in Sachen leichtfüßiger Komödien gefunden - vielleicht kann die Zusammenarbeit ja auch einmal anders herum funktionieren.

sst

gala.de


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