Nicolas Sarkozy: Muss er jetzt ins Gefängnis?

Schwere Anschuldigungen: Gegen Nicolas Sarkozy wird wegen illegaler Informationsbeschaffung und Bestechung ermittelt - die Polizei nahm den ehemaligen französischen Staatschef bereits fest

Französicher Ex-Präsidnet Nikolas Sarkozy in Polizeigewahrsam

Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy, 59, wurde am Dienstagmorgen (1. Juli) in Polizeigewahrsam genommen, wie "Spiegel Online" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Der 59-Jährige soll angeblich versucht haben, einen Top-Juristen zu bestechen, um an Informationen in einem laufenden Verfahren gegen ihn zu kommen. Sarkozy und sein bereits einen Tag zuvor festgenommener Anwalt Thierry Herzog, können bis zu 24 Stunden von der Polizei festgehalten werden. Es ist das erste Mal in der Geschichte Frankreichs, dass ein ehemaliger Staatschef von der Polizei verhaftet wurde.

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Die Anschuldigungen wiegen schwer. So soll der Ex-Präsident dem Juristen Gilbert Azibert einen lukrativen Posten in Monaco angeboten haben, wenn der ihm im Gegenzug einige Informationen über die aktuellen Ermittlungen zuspiele.

In dem Verfahren, über das Sakozy mutmaßlich illegal an Informationen kommen wollte, ging es um den Vorwurf illegaler Wahlkampfspenden, wobei auch der Terminplaner des ehemaligen Staatschefs beschlagnahmt wurde. Zwar wurde das Verfahren im März wegen mangelnden Beweisen eingestellt, doch der Terminplaner blieb bei der Justiz, die den Planer weiter auswerten darf. Es wird vermutet, dass sich in den Aufzeichnungen brisantes Material befindet.

Sollte sich der aktuelle Verdacht der Bestechung und der Verletzung des Ermittlungsgeheimnisses belegen lassen, hat sich der frühere französische Präsident strafbar gemacht und muss mit juristischen Konsequenzen rechnen.

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