Nick Gordon (†30): Notruf enthüllt dramatische Details zu seinem Tod

Er soll mitschuldig daran sein, dass Whitney Houstons Tochter Bobbi Kristina 2015 an einer Drogen-Überdosis starb. Nun ist Nick Gordon tot, und ein Mitschnitt der Notrufzentrale enthüllt die dramatischen Details der Todesumstände.  

Nick Gordon (†), Bobbi Kristina Brown (†)

Ist Nick Gordon (†30) am Neujahrstag einen qualvollen Drogentod gestorben? Ein Audiomitschnitt, der "TMZ" vorliegt, lässt darauf schließen. Eine Mitarbeiterin der diensthabenden Notrufstelle in Florida leitet die schrecklichen Details weiter: "Der Patient ist 30 Jahre alt, männlich, nicht ansprechbar, nicht bei Bewusstsein", fasst sie in Kürze zusammen, und weiter: "Der Anrufer erklärt, es kommt schwarzes Zeug aus seinem Mund, und er atmet nicht." 

Nick Gordon stirbt im Krankenhaus

Kurze Zeit später wird Gordon in ein Krankenhaus gebracht. Er erleidet dort offenbar mehrere Herzinfarkte, so erste Berichte von US-Medien. Die Ärzte können nichts mehr für ihn tun. Der 30-Jährige stirbt. Woran genau, das ist noch nicht offiziell bestätigt. Die Umstände seines Todes lassen jedoch Raum für Spekulationen. Inzwischen hat sich ein Mann bei "TMZ" gemeldet, der behauptet, Nicks Bruder zu sein. Er ist offenbar der Annahme, dem Verstorbenen sei eine Überdosis Opioid zum Verhängnis geworden.

Spekulationen um Opioid-Überdosis

Kein abwegiger Gedanke angesichts des "schwarzen Schaumes", der aus dem Mund des 30-Jährigen getreten sein soll. Zur Erklärung: Bei einer Opioid-Überdosis tritt offenbar in manchen Fällen ein als "Schaumkegel" bezeichneter Ausfluss aus Mund und Nasenlöchern aus.

Noch gibt es für diese Spekulationen keine medizinische Grundlage. Die offiziellen Autopsie-Ergebnisse stehen noch aus. Ein toxikologischer Befund soll erst in rund drei Wochen vorliegen. 

Tragödie um Bobbi Kristina Brown

Nick Gordon gerät nach dem Tod von Whitney Houstons (†48) Tochter Bobbi Kristina Brown in die Schlagzeilen. Die 22-Jährige wird im Juli 2015 bewusstlos, mit dem Gesicht nach unten, in einer Badewanne aufgefunden. In ihrem Körper finden sich Spuren von Morphium, Kokain, Alkohol und verschreibungspflichtige Medikamente. Sechs Monate liegt sie im Koma und stirbt Ende des Jahres in einem Hospiz. Die Todesumstände können nie endgültig geklärt werden. 

Suizid, Fremdverschulden oder ein Unfall - die Gerichtsmediziner finden keine belegbare Erklärung. Ein US-Gericht kommt damals jedoch zu dem Schluss, dass Gordon seiner Freundin "einen giftigen Cocktail verabreichte, der sie bewusstlos werden ließ, und sie dann mit dem Gesicht nach unten in eine Wanne mit kaltem Wasser legte".

Ein offizielles Strafurteil gegen Gordon wird nicht erwirkt. Er wird jedoch im November 2016 nach einem Zivilverfahren von dem zuständigen Gericht dazu verpflichtet, wegen der "rechtswidrig herbeigeführten Tötung" der 22-Jährigen Schadensersatz in Höhe von 36 Millionen Dollar an den Nachlassverwalter der Verstorbenen zu zahlen. 

Verwendete Quellen: TMZ, Eigenrecherche

Themen

Erfahren Sie mehr: