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Nick Carter Trotz Trauer auf Tour


Der plötzliche Tod seiner Schwester Leslie hat Nick Carter tief getroffen - trotzdem will der Musiker schon am Donnerstag wieder ein Konzert geben

Erst am Dienstag (31. Januar) ist seine Schwester Leslie überraschend gestorben, an Rückzug denkt Nick Carter aber nicht: Schon am Donnerstag (2. Februar) will das ehemalige "Backstreet Boys"-Mitglied wieder auf die Bühne. "Vor einem Publikum aufzutreten hat heilende Wirkung auf mich. Ich will den Rest meiner Tour meiner Schwester widmen. Sie hat es geliebt, mir auf der Bühne zuzuschauen", so Carter in einer Stellungnahme, die von seinem Sprecher Jack Ketsoyan veröffentlicht wurde.

Leslie Carter - 220
Leslie Carter verstarb am 31. Januar im Alter von 25 Jahren.
© Action Press

Nun diskutieren Pressevertreter und Musikexperten heftig darüber, wie Carter es nach diesem schweren Schicksalsschlag fertig bringe, schon wieder ein Konzert zu geben. Für den Musiker könnte sich das derzeitige Medieninteresse aber durchaus positiv auswirken: Nachdem seine Karriere in den letzten Jahren stagnierte, steht er nun im Fokus wie zuletzt zu aktiven "BSB"-Zeiten.

Carters Entscheidung, so schnell wieder auf die Bühne zu treten, kommt außerdem nicht überraschend: Schließlich lebt der einstige Teenieschwarm für die Musik und ist schon seit Kindertagen ein Medienprofi. Auch sein jüngerer Bruder Aaron Carter und die verstorbene Leslie versuchten sich im Musikbusiness.

Leslies Todesfall gibt derweil noch immer Rätsel auf: Die 25-Jährige sei vor ihrem Ableben laut "usmagazine.com" gefestigt wie nie gewesen, was einen Selbstmord ausschließe. "Sie hatte sich aus dem Showbusiness vollkommen herausgezogen und lebte mit ihrer Familie in Kanada. Das machte sie glücklich", sagte ein Insider.

Der Internet-Dienst "tmz" meldete dagegen, dass Leslie Carter seit einiger Zeit Probleme mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gehabt habe. Einige Familienmitglieder glauben nach Informationen der Webseite sogar, Carter sei an einer versehentlichen Überdosis gestorben.

Am Mittwoch (1. Februar) wurde eine Obduktion durchgeführt. Das Ergebnis des Toxikologen wird aber erst in vier bis sechs Wochen erwartet.

aze

gala.de


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