VG-Wort Pixel

Nick Carter Er spricht über den tragischen Tod seines Bruders Aaron

Aaron Carter (†) und Nick Carter
© Michael Buckner / Staff / Getty Images
Anfang November starb Aaron Carter viel zu jung im Alter von 34 Jahren tragisch. Bruder Nick Carter musste nur einen Tag später wieder auf der Bühne stehen – wie schwer ihm das fiel, erzählt er nun in einem Interview.  

Es ist eine unfassbar traurige Situation: Nur einen Tag, nachdem Aaron Carter im Alter von nur 34 Jahren am 5. November starb, musste sein Bruder Nick Carter, 42, der zu der Zeit mit den "Backstreet Boys" in Europa auf Tour war, wieder auf die Bühne. Die Show musste weitergehen, da gab es kein Pardon und keine Ausnahmen für persönliche Schicksalsschläge. Puh! 

Nick Carter: Lächeln statt weinen

Kaum vorstellbar, welche Gefühle Nick Carter durchlebte, als er in London performen und gute Laune verbreiten musste, doch jetzt spricht der Boyband-Star selbst über seine schwierige Gefühlslage. "Es war sehr emotional für mich", sagte der Musiker in der US-amerikanischen TV-Sendung "Extra" und erklärte: "An diesem Abend war es schwer, auf die Bühne zu gehen. Es gibt das alte Sprichwort 'The Show must go on', das uns seit Jahren begleitet. Aber an diesem Abend wusste ich nicht, was ich erwarten sollte. Ich wusste nicht, was dabei herauskommen würde, wenn ich auf diese Bühne gehe. Die Reaktion der Fans zu bekommen, war auf jeden Fall tröstlich und hat mir viel bedeutet." Trost spendeten ihm auch seine Band-Kollegen, die ihn umarmten, als ihn seine Gefühle dann doch übermannten. 

Nick Carter: Komplizierte Familien-Dynamik

Eine Konzertabsage schien für den Sänger nicht infrage zu kommen. Professionell zog er den Abend durch. Zuvor hatte er sich via Instagram zum viel zu frühen Tod seines Bruders geäußert und ging auch auf die schwierige Familien-Dynamik des Carter-Clans ein. "Mein Herz ist gebrochen. Auch wenn mein Bruder und ich eine komplizierte Beziehung hatten, ist meine Liebe zu ihm nie erloschen. Ich habe immer an der Hoffnung festgehalten, dass er eines Tages einen gesunden Weg einschlagen und schließlich die Hilfe finden würde, die er so dringend brauchte. Manchmal wollen wir jemandem oder etwas die Schuld für einen Verlust geben, aber die Wahrheit ist, dass Sucht und psychische Krankheit hier der wahre Bösewicht sind. Ich werde meinen Bruder mehr vermissen, als irgendjemand jemals wissen wird." 

Verwendete Quellen: Extra, pagesix.com, instagram.com 

lsc Gala

Mehr zum Thema

Gala entdecken