NFL-Star Torrey Smith: Emotionale Bitte: Betet für unser ungeborenes Kind

In einem emotionalen und beeindruckenden Blogeintrag beschreibt Football-Star Torrey Smith, wie er und seine Frau mit einer Horror-Diagnose während ihrer Schwangerschaft umgehen

Torrey Smith, Chanel Smith, Sohn TJ

"Meine Frau hatte einen Arzttermin und jeder Mann, der je eine Schwangerschaft miterlebt hat, weiß, dass man unzählige Tests machen musst", beginnt der NFL-Star in seinem Blogeintrag. "Alles war in Ordnung, nur das Baby war etwas kleiner als es sein musste... aber es gab trotzdem keinen Anlass zur Panik."

Ein Anruf stellte alles auf den Kopf

Doch einige Tage nach der Untersuchung erhielt seine Frau Chanel einen Anruf ihres Arztes. An dem Blick seiner schwangeren Ehefrau erkannte er, dass irgendwas nicht in Ordnung sei. "Ich hörte irgendetwas in die Richtung '...eine Chance von 1 zu 25, dass es Trisomie hat' Ich dachte mir: Downsyndrom, okay, in Ordnung. Doch ich hatte mich geirrt: Es ging nicht um Trisomie 21, sondern Trisomie 18. Ich hatte keine Ahnung davon", gibt der San Francisco 49ers-Spieler zu.

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Was bedeutet das überhaupt?

Das Paar informierte sich daraufhin, was die Diagnose für ihren ungebornen Sohn, dem sie schon den Namen Kameron gegeben hatten, bedeuten könnte. Die Trisomie 18 ist eine schwere Entwicklungsstörung, die durch eine Chromosomenstörung verursacht wird: Bei den betroffenen Kindern ist das Chromosom 18 drei - statt zweifach vorhanden. Anders als bei der Trisomie 21 geben Ärzte den Kindern mit Trisomie 18 eigentlich keine Lebenschance: Im Durchschnitt leben die Kinder gerade einmal zwei bis 14 Tage, die meisten werden nicht lebend geboren.

Die werdenden Eltern litten unter der Ungewissheit

Eine niederschmetternde Diagnose für den NFL-Star und seine Frau, die trotzdem optimistisch blieben. "Ich sah trotzdem noch die Chance 24 zu 1, dass mein Sohn gesund ist", schreibt Torrey Smith weiter. Neue Tests erhöhten die Wahrscheinlichkeit für die Chromosomenstörung. "Die Wahrscheinlichkeit wuchs auf 1 zu 10, dass unser Kind Trisomie 18 hat. Das war der Punkt, an dem ich wirklich nervös würde."

Insbesondere seine Frau Chanel litt sehr unter Situation. "Sie ist jemand, der sich über alles Sorgen macht."

Fragen über Fragen

Während die werdenden Eltern auf die neuen Testergebnisse warteten, stellte sich das Paar viele Fragen: Was sollen wir tun? Wie gehen wir mit der Situation um? Bringst du das Leben deiner Frau in Gefahr - wissend, dass du eine Fehlgeburt haben wirst oder das Kind kurz nach der Geburt sterben wird?

Nach quälenden Tagen kamen endlich die neuen Ergebnisse - und es gab Entwarnung: Das ungeborene Baby leidet nicht an Trisomie 18. "Es war der beste Anruf, der uns je erreichte", beschreibt der Football-Spieler die Erleichterung, die das Paar verspürte.

Eine Behinderung macht nicht gleich krank

Dennoch bleibe eine gewisse Unsicherheit, dass irgendetwas nicht in Ordnung sei, gibt Torrey Smith zu. "Aber ich weiß, dass wir für das, was kommen wird, bereit sind. Gott würde uns nur den Situationen aussetzen, die wir auch aushalten können. Jetzt beten wir, dass unser Sohn weiter wächst und wir ihn bald treffen können. Ich bete für sein Leben, nicht für Gesundheit. Eine Behinderung macht dich nicht zu einem kranken Menschen, es bedeutet lediglich, dass du andere Herausforderungen zu meistern hast", schließt der 27-Jährige seinen emotionalen Text und bittet: "Betet für Kameron!"

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