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Nena So lange darf sie mit ihrem Killer-Hund nicht mehr vor die Tür

Nachdem ihre Hündin ein Reh tot gebissen haben soll, darf Nena nicht mehr mit ihr Gassi gehen. Diese Maßnahmen können das Verbot auflösen. Doch das könnte dauern

Deutschlands beliebte Sängerin Nena dürfte sich momentan hundeelend fühlen. Nachdem ihr Dobermann Ella im Februar ein Reh beim Waldspaziergang totgebissen haben soll, hatte die 55-Jährige in den vergangenen Wochen mächtig Ärger mit der Justiz. In Hamburg wurde das Verfahren wegen Jagdwilderei - aus Mangel an Beweisen - nun zwar wieder eingestellt, ganz ohne Strafe kommt sie dennoch nicht davon.

Gassi-Verbot für Nena

Beim Joggen soll Nena ihr Haustier unbeaufsichtigt und frei durch das Waldgebiet Wehlbrook laufen gelassen haben - und das trotz striktem Leinenzwang. Zu einem solchen Vorfall sollte es in naher Zukunft jedoch nicht mehr kommen. Nena darf mit ihrer gefährlichen Dobermannhündin nicht mehr vor die Tür. Ihr wurde ein Gassi-Verbot auferlegt, das sie lediglich mit dem Bestehen eines "Hundeführerscheins" wieder loswird.

Erst ein Hundeführerschein löst das Problem

"Wir haben nach dem Hamburgischen Hundegesetz entschieden. Die Auflage gilt unbefristet. Sie kann nur aufgehoben werden, wenn Nena eine Hundeschule besucht oder nachweislich mit einem Hundetrainer gearbeitet hat", erklärt Bezirksamt-Sprecherin Lena Voß. Erst wenn die Maßnahmen bei Nena und Hündin Ella Früchte getragen haben und ein Tiertrainer "Fortschritte im Gehorsam und in der Leinenführung" attestiert, checkt die Behörde das Rausgeh-Verbot ein zweites Mal. Wie lange das genau dauert, kann jedoch nicht pauschal gesagt werden.

Ins Haus eingesperrt ist ihre Hündin übrigens nicht. Andere Personen dürfen nach wie vor mit Ella Gassi gehen, müssen sie dabei aber unbedingt an der Leine haben. Nur Nena nicht, aber die hat ja auch gerade anderes zu tun - wie zum Beispiel eine Hundeschule zu suchen.

ter Gala


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