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Nazan Eckes bei "Let's Dance" Hartes Training und Familie – so will sie den Spagat schaffen

Nazan Eckes
© Getty Images
Für Nazan Eckes und ihren Profi-Tänzer Christian Polanc heißt es in den kommenden Wochen: üben, üben, üben. Denn auf dem Parkett möchte die ehrgeizige Moderatorin eine tolle Figur abgeben. Ihr Familienleben werde darunter jedoch nicht leiden, verrät sie uns im GALA-Interview

Für Nazan Eckes, 42, ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Sie tanzt bei der diesjährigen Staffel von "Let's Dance" an der Seite von Profi-Tänzer Christian Polanc, 40. Für Nazan ist es jedoch nicht das erste Mal, dass sie bei "Let's Dance" dabei ist. Bereits 2006 und 2007 sowie im Jahr 2010 wirkte die zweifache Mutter bei der Tanzshow mit, moderierte erst neben Harpe Kerkeling, 54, dann neben Daniel Hartwich, 40, durch den Abend. Nun wird Nazan die Moderationskarten gegen Tanzschuhe eintauschen und mit viel Ehrgeiz in die nächsten Wochen starten.

Dass trotz den bevorstehenden harten Trainingseinheiten die Familie weiterhin an erster Stelle steht, und weder die Beziehung zu ihrem Ehemann Julian Khol, 40, noch die zu ihren beiden Söhnen Ilyas, 2, und Lounis, 4, leidet, ist der türkischstämmigen Mutter sehr wichtig. Im GALA-Interview verrät sie, wie sie das schaffen möchte. 

Nazan Eckes im GALA-Interview

GALA: Herr Llambi hat gegenüber „Bild“ geäußert, dass er glaubt, dass Ihnen bei „Let’s Dance“ Ihr Ehrgeiz im Weg stehen könnte. Was sagen Sie dazu: Glauben Sie, das könnte tatsächlich zu einem Problem werden?
Nazan Eckes: (lacht) Da hat Herr Llambi den Nagel auf den Kopf getroffen. Das ist so eine Sache bei mir, die tatsächlich problematisch werden könnte. Ich bin wahnsinnig ehrgeizig, aber ich habe mir vorgenommen bei „Let’s Dance“ etwas entspannter zu sein. Dabei bin ich generell gesehen ein totaler Planungsmensch, ich koordiniere immer.

Mit zwei Kindern muss man das aber auch ...
Ja, als zweifache Mutter geht es auch ehrlich gesagt gar nicht anders. Und jetzt ist für mich die große Chance, Tanzschritte zu lernen und dann alle Gedanken loszulassen. Wobei letzteres für mich wahrscheinlich die größte Herausforderung darstellt. 

Ihre beiden Söhne sind zwar erst zwei und vier Jahre alt, aber haben Sie ihnen erzählt, dass Sie hier mitmachen?
Mein Großer weiß seit etwa einem halben Jahr, dass ich beim Fernsehen arbeite. Wobei er jetzt erst wirklich anfängt zu verstehen, was das bedeutet. Aber ich werde ihn auf jeden Fall mal mit zu den Proben nehmen – oder auch vielleicht beide Kinder. Dann können sie sehen, wo ich meine Zeit in den nächsten Woche verbringe. 

Sie haben einmal gesagt, dass Sie Ihren Kindern abends bevor sie zu Bett gehen, eine Frisur föhnen – woher kommt dieses doch recht ungewöhnliche Abend-Ritual?
Meine Jungs haben beide so schöne Haare. Ich liebe es einfach ihnen die Haare zu kämmen, zu frisieren – ich könnte das Stunden lang tun. Aber irgendwann ist dann Lounis genervt und dreht sich weg (lacht). 

In den kommenden Wochen werden Sie und Christian hart trainieren. Glauben Sie, Sie schaffen den Spagat zwischen Training und Familie? 
Natürlich habe ich mir das im Vorfeld gut überlegt; habe mir sozusagen auch das „Okay“ von meinem Mann geholt. Denn ohne ihn als „Unterstützer“ würde das Projekt hier nicht funktionieren. Zum Glück findet er meine Teilnahme ganz großartig und unterstützt mich. 

Haben Sie Angst, in der Zeit etwas bei Ihren Kindern zu verpassen?
Für mich persönlich ist es am wichtigsten, dass ich morgens und abends für meine Kinder da bin; mit ihnen in den Tag starte, frühstücke und wir dann abends auch gemeinsam den Tag wieder abschließen können, sprich zusammen Abendbrot essen und ich sie sie dann zu Bett bringe. Die Samstage sind ja sowieso trainingsfreie Tage, dieser Tag steht dann ganz im Zeichen der Familie. 

Bei „Let’s Dance“ steht auch die ein oder andere Hebefigur an, bei denen man seinem Tanzpartner eine große Portion Vertrauen entgegenbringen muss. Glauben Sie, es wird Ihnen schwer fallen, Christian auf Anhieb zu vertrauen?  
Nein, da mache ich mir zum Glück gar keine Sorgen. Bisher habe ich ja schon mit Massimo, Evgeni und Christian getanzt und bei allen drei Männern hatte ich von Anbeginn ein gutes Gefühl, dass sie uns gut tragen werden und uns einfach gut aussehen lassen. Ich bin sicher, Christian wird sich die größte Mühe geben und er wird mich mit Sicherheit nicht fallen lassen (lacht). 

Nazan Eckes und Christian Polanc
© Getty Images

Nun werden Sie in den nächsten Wochen ja viel Zeit mit Ihrem Tanzpartner verbringen und auch das ein oder andere Mal eng umschlungen mit Christian tanzen. Ist Eifersucht ein Thema bei Ihnen in der Beziehung? 
Wenn man seinen Partner so innig mit jemandem tanzen sieht, ist man naturgemäß eifersüchtig. Natürlich wird das mit Sicherheit auch bei uns hier und da mal so sein, aber mein Mann hat eine sehr professionelle Distanz zu dem Ganzen. Er weiß, dass das für mich zum Job gehört und er weiß auch, dass ich eine treue Seele bin. 

Gala

>> Unser Special zu "Let's Dance"


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