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Naya Rivera (†33) Ex-Mann Ryan Dorsey legt Rechtsstreit mit US-Bezirk bei

Naya Rivera und Ryan Dorsey bei einem Event in 2015
Naya Rivera und Ryan Dorsey bei einem Event in 2015
© Getty Images
Ryan Dorsey, Ex-Mann des verstorbenen "Glee"-Stars Naya Rivera, reichte 2020 Klage gegen den US-Bezirk Ventura ein. Das Leihboot sei nicht sicher genug gewesen, so sein Vorwurf. Nun hat es offenbar eine Einigung zwischen den beiden Parteien gegeben.

"Glee"-Star Naya Rivera, †33, ist im Juli 2020 bei einem Bootsausflug mit ihrem Sohn Josey, 6, im Lake Piru ertrunken. Ihr Ex-Mann und Vater des gemeinsamen Sohnes, Ryan Dorsey, 38, hatte den in seinen Augen Schuldigen offenbar ausgemacht: Ventura County. Nun jedoch, zwei Jahre später, wurde im Rechtsstreit wegen widerrechtlicher Tötung, der gegen Ventura County lief, eine Einigung erzielt.

Naya Riveras Familie erzielt Einigung im Rechtsstreit mit Bootsverleih

"Durch diese Einigung erhält Josey eine gerechte Entschädigung dafür, dass er das Ertrinken seiner geliebten Mutter am Lake Piru ertragen musste", sagte der Anwalt der Familie, Amjad M. Khan von Brown Neri Smith & Khan, in einer Erklärung, die "People" vorliegt. "Obwohl der tragische Verlust von Joseys Mutter nie wirklich überwunden werden kann, freuen wir uns sehr, dass die finanzielle Einigung Josey bei seinem Leben nach dieser Tragödie erheblich helfen wird", heißt es weiter.

Ist der Bootsverleih schuld an Naya Riveras Tod?

2020 hatte Dorsey im Namen seines Sohnes Klage gegen den Bezirk im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht, in dem der See Piru liegt. Sein Vorwurf: Das Leihboot, mit dem Rivera und ihr Sohn unterwegs waren, habe nicht die nötigen Sicherheitsstandards erfüllt.

Nicht ausreichend Warnhinweise

In den Gerichtsdokumenten, aus denen das US-Portal "TMZ" damals zitierte, hieß es, das Boot habe weder über eine leicht und sicher erreichbare Leiter, ein passendes Seil, einen Anker noch über ein Funkgerät verfügt. Außerdem sei es nicht mit einer Schutzvorrichtung ausgestattet gewesen, dass Schwimmer davor schützt, von ihrem Boot getrennt zu werden. Auch lebensrettendes Equipment hätte gefehlt. All das verstoße gegen die Gesetze in Kalifornien.

Weiterhin behauptete Dorsey, es hätten keine Warnschilder auf die gefährliche Beschaffenheit des Sees hingewiesen und der Vermieter des Bootes habe Rivera nicht dazu angehalten, die Schwimmwesten, die mit an Bord lagen, auch anzuziehen. Die Schauspielerin, die eine gute Schwimmerin gewesen sein soll, zähle zu "mehr als zwei Dutzend Menschen, die seit 1959 im Lake Piru ertranken", hieß es in den Dokumenten. 

Naya Rivera ertrank im Piru See

Rivera hatte das Boot am 8. Juli 2020 gemietet, um mit ihrem damals vierjährigen Sohn einen Ausflug auf dem Piru-See im kalifornischen Ventura County zu machen. Der kleine Junge wurde später schlafend auf dem Boot gefunden. Am 13. Juli 2020 wurde Riveras Leiche von Tauchern entdeckt. Die Behörden bestätigten, dass die 33-Jährige ertrank, ihr Tod war demnach ein Unfall. Ryan Dorsey und Naya Rivera waren von 2014 bis 2018 verheiratet.

Verwendete Quelle: radaronline.com

spg SpotOnNews

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