Muriel Baumeister: Offenes Geständnis über ihr Alkoholproblem

Nach ihrer Alkoholfahrt im Oktober 2016 nimmt Muriel Baumeister jetzt Stellung zu Gerüchten um gesundheitliche Probleme

Muriel Baumeister

 "Ich habe wirklich Scheiße gebaut!" Es ist ein mutiger Satz, den Muriel Baumeister jetzt öffentlich ausspricht. Ein Satz, der ihr nicht leicht gefallen sein wird und ihr doch auf dem Herzen lag. Zum ersten Mal nimmt die 45-Jährige damit im Magazin "Bunte" Stellung zu den Gerüchten um ein Alkoholproblem.

Muriel Baumeister fuhr unter Alkoholeinfluss mit dem Auto

Es waren besorgniserregende Schlagzeilen, die man den Medien Anfang Mai über Muriel Baumeister entnehmen konnte: "Führerschein weg nach Suff-Fahrt", "Mit 1,4 Promille am Steuer", "Absturz eines TV-Lieblings."

Was war passiert?

Tatsächlich wurde die Schauspielerin mit ihrem Wagen am frühen Abend des 27. Oktobers 2016 in Berlin von der Polizei angehalten. Das Ergebnis der Alkoholkontrolle lautete 1,45 Promille. Schmerzliches Detail: Muriels elfjährige Tochter Frieda befand sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Auto. "Mein Gott, ich saß da und habe bitterlich geweint. Diese Frau und so eine Mutter wollte ich nicht sein", zeigt sich Muriel Baumeister heute beschämt über die Situation. 1600 Euro Strafe muss sie dafür zahlen. Wie es soweit kommen konnte, erklärt die dreifache Mutter mit offenen und schonungslosen Worten. 

Die TV-Schauspielerin in der Lebenskrise

Sie sei durch "Sorgen, Bedenken, Kummer, Ängsten, Erschöpfungszuständen" nach der Geburt ihrer jüngsten Tochter Ava im Dezember 2014 in ein Tief geraten. Passende Job-Angebote blieben aus. "In der Zeit, als es mir so schlecht ging, habe ich eben täglich Alkohol getrunken, um die Sorgen und Ängste zu vergessen", gesteht Baumeister. Später seien Tabletten hinzu gekommen - eine denkbar schlechte Kombination. Der Aufgriff durch die Polizei war ein Weckruf für die strauchelnde TV-Darstellerin: Seitdem habe sie, mit Unterstützung eines Therapeuten, keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt. 

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