Motsi Mabuse: "Wir wollen noch ein zweites Kind"

Motsi Mabuse ist seit drei Monaten Mutter. Zum ersten Mal spricht die "Let’s Dance"-Jurorin über ihr neues Glück, schlaflose Nächte und die nächsten Pläne

Zärtlich streichelt sie über das Köpfchen ihrer Tochter. "Sie hat schon richtige Löckchen", sagt Motsi Mabuse, 37, und strahlt. Die schöne "Let’s Dance"-Jurorin ist am 6. August zum ersten Mal Mutter geworden. Für sie und Ehemann Evgenij Voznyuk, 34, der wie sie Profitänzer ist, hat sich seitdem das Leben komplett verändert. 

Motsi Mabuse: So hat sich ihr Leben als Mutter verändert

Der Tagesablauf, ihre Beziehung – zurzeit dreht sich alles nur um die Kleine. Deren Namen möchten die jungen Eltern noch für sich behalten. So viel sei aber verraten: Es ist eine Mischung aus Russisch und Südafrikanisch geworden. Beim GALA-Interview in ihrem Haus nahe Frankfurt lehnt sich Motsi Mabuse auf dem Sofa entspannt zurück. In einer Woche geht der Trubel erst richtig los: Dann kehrt sie peu à peu ins Showgeschäft zurück. Wie sie das mit ihrem Baby meistern wird, wollen wir von ihr wissen. Aber bevor die Mama antworten kann, brabbelt die Kleine los. "Willst du das Interview geben?", fragt Motsi sie. Die Kleine grinst und Mama auch.

GALA: Motsi, mit welchen Gefühlen erinnern Sie sich an den Tag der Geburt?

Motsi Mabuse: Es ging alles ganz schnell. Unsere Tochter kam um acht Uhr morgens auf die Welt. Es war ein geplanter Kaiserschnitt, weil sie falsch rum lag und sich bis zum Ende nicht drehen wollte. Eigentlich hatte ich mir eine natürliche Geburt gewünscht.

GALA: Wer war dabei?

Mabuse: Mein Mann Evgenij, meine Eltern – also meine ganze Entourage. (lacht)

GALA: Und wie war es, Ihr Baby zum ersten Mal im Arm zu halten?

Mabuse: Ganz merkwürdig. Man geht ins Krankenhaus – und etwas später steht da plötzlich jemand mit einem Baby und gibt es dir. Erst war ich ganz ruhig, weil es sich für mich noch nicht echt anfühlte. Und dann kamen die Tränen. So viele Tränen.

Motsi Mabuse & Evgenij Voznyuk

GALA: Hat Ihr Mann auch geweint?

Mabuse: Als sie ihren ersten Schrei gemacht hat, hatte er Tränen in den Augen. Aber unterm Strich war und bin ich von uns beiden die größere Heulsuse. (lacht)

GALA: Wie aufregend waren die ersten Tage zu Hause?

Mabuse: Ich war anfangs sehr nervös. Sie ist so winzig, so zerbrechlich. Ich wollte einfach nichts falsch machen, weshalb ich auch viel geweint habe – ich war einfach unsicher. Aber von heute auf morgen ging es dann plötzlich. Und nun fühlt es sich so an, als wäre ich schon mein Leben lang eine Mutter.

GALA: Wie würden Sie sich als Mama beschreiben?

Mabuse: Ich bin eine "Full-on-Mami". Ich kann nur schwer loslassen. Mein Mann sagt, die Kleine und ich sind wie siamesische Zwillinge. Wenn er nach Hause kommt, machen sie und ich immer das Gleiche: essen, schlafen und weinen. (lacht)

GALA: Mussten Sie schon gemeinsam Babykrankheiten durchstehen?

Mabuse: Sie hatte Koliken und richtig schlimme Bauchschmerzen. In dem Moment ist man so hilflos, weil man nichts machen kann. Wir sind sofort zum Arzt.

GALA: Suchen Sie sich dann Hilfe bei Ihrer Mutter?

Mabuse: Meine Mama war genauso nervös wie ich. Aber ich hatte eine tolle Krankenschwester im Klinikum Frankfurt. Sie war mega. Und meine Hebamme, die hat mich beruhigt.

GALA: Wer steht nachts auf, wenn Ihre Tochter schreit?

Mabuse: Ich mache bei uns die Nachtschicht. Das liegt auch daran, dass ich stille und das Abpumpen hasse, weshalb ich den Job zwangsläufig übernehmen muss. Außerdem arbeitet Evgenij jeden Tag in der Tanzschule. Von daher braucht er seinen Schlaf. Ich wiederum brauche mal eine neue Frisur. Ich laufe ja noch immer mit meinem Afro rum. (lacht)

GALA: Gibt es noch etwas, worauf Sie sich freuen?

Mabuse: Auf ein Glas Wein, wenn das Stillen vorbei ist. (lacht)

GALA: Wie hat sich Ihre Ehe durch das Kind verändert?

Mabuse: Wir sind jetzt eine Familie. Und das macht meine Beziehung mit Evgenij noch verbindlicher. Wir haben gerade so viel Liebe zu geben. Natürlich dreht sich derzeit alles nur um die Kleine. Da müssen wir beide noch einen Weg finden, um uns als Paar nicht aus den Augen zu verlieren. Aber wir sind so gerne zu dritt, wir sind so gerne eine Familie! Ich glaube, das liegt daran, dass unsere Eltern und Geschwister nicht in Deutschland leben. Jetzt sind wir nicht mehr alleine. Wir haben die Kleine.

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GALA: Hat Ihr Mann sich durch seine Vaterrolle verändert?

Mabuse: Evegnij ist schon immer sehr fürsorglich gewesen. Er meckert jetzt aber viel weniger – nur wenn die Kleine die ganze Nacht durchschreit. (lacht) Er kennt das nicht, und am Anfang können Männer in solchen Momenten ja nicht wirklich viel machen.

GALA: Und Sie wollen jetzt beruflich schon wieder durchstarten?

Mabuse: Ich hatte mir von Anfang an drei Monate Auszeit vorgenommen. Jetzt muss ich mir selber in den Hintern treten, um wieder arbeiten zu gehen. Würde ich es nicht tun, wäre ich 24 Stunden am Tag nur Mama. Es fällt mir sehr schwer, mal nicht bei meiner Tochter zu sein.

GALA: Kennen Sie dieses Gefühl denn bereits?

Mabuse: Vier Wochen nach der Geburt habe ich schon mal kurz in der Tanzschule gearbeitet und jetzt auch immer mal wieder. Es fällt mir schon schwer, ohne meine Tochter aus dem Haus zu gehen. Die Kleine ist einfach wahnsinnig fokussiert auf mich. Und ich auf sie. Gerade ist meine Cousine Godi aus Südafrika zu Besuch. Ich versuche nun, meine Tochter in ihrer Obhut zu lassen und nicht gleich in Panik zu geraten, wenn sie weint.

GALA: Wer wird auf Ihre Tochter aufpassen, wenn Sie oder Ihr Mann nicht da sind?

Mabuse: Unsere Familien sind komplett eingebunden. Meine Mutter war die ersten sechs Wochen bei uns. Godi bleibt bis Januar und wechselt sich mit Evgenijs Mama aus der Ukraine ab, die ihre Enkelin noch nicht gesehen hat. Dann kommt wieder meine Mama… Wir haben ein ganzes Jahr so durchgeplant. Ohne unsere Familie bekämen wir das alles nicht hin.

GALA: Bald geht es auch zurück auf den roten Teppich. Hat Ihnen das Showbiz gefehlt?

Mabuse: Ich freue mich darauf, Anfang November ein paar Kollegen auf einer Preisverleihung in Hamburg zu treffen. Aber ich weiß nicht, ob ich wirklich entspannt sein kann.

GALA: Warum?

Mabuse: Ich nehme meine Tochter nach Hamburg mit. Ich überlege schon die ganze Zeit: Sie kann wahnsinnig süß sein, aber sie schreit auch viel und laut. Was ist, wenn sie das im Flieger macht und alle Leute mich angucken? Das wäre mir furchtbar peinlich. Wiederum wollen wir mit ihr über Silvester nach Südafrika reisen, wo wir sie taufen lassen werden. Der Flug nach Hamburg ist sozusagen unsere Feuertaufe.

GALA: Jetzt, wo das erste Kind da ist, bekommt man da direkt Lust auf ein zweites?

Mabuse: Wir haben schon gesagt, wir wollen das noch mal machen. Ganz klar: Wir wollen noch ein Baby.

Motsi Mabuse

Ihre Kleine tanzt schon fast wie eine Große

Motsi Mabuse
Die "Let's Dace"-Jurorin Motsi Mabuse und ihr Ehemann Evgenij Voznyuk sind vor wenigen Wochen Eltern einer Tochter geworden. Mit Bildern hielten sich die beiden bisher zurück. Umso erfreulicher ist der jüngste Post: Auf Instagram zeigt Neu-Mama Motsi ihren Nachwuchs in Aktion
©Gala
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