Motsi Mabuse: Das sind ihre Pläne für die Geburt

Motsi Mabuse zeigt exklusiv in GALA ihren süßen Babybauch. Die "Let’s Dance"-Jurorin kann es kaum erwarten, Mutter zu werden. Aber wie geht es dann mit ihrer Karriere weiter?

"Können wir die Musik ein bisschen leiser drehen? Da tanzt jemand", fragt Mabuse, 37, während des GALA-Shootings. Sie lacht laut los, als sie auf ihren wunderschönen kugelrunden Baby-Bauch zeigt. 

Motsi Mabuse rührt ihr Umfeld zu Tränen 

Die "Let’s Dance"- Jurorin und ihr Mann, Profi-Tänzer Evgenij Voznyuk, 34, erwarten in den nächsten Wochen ihr erstes Kind – das, ganz wie die Mama, sich schon jetzt nur zu gerne zu Hymnen von bewegt. Wir machen die Musik leiser, und Motsi kommt eine Idee: Songs von wären jetzt schön. Bei der Ballade "All Of Me" kommen Mama und Baby wieder zur Ruhe. Innig blickt Motsi auf ihren Bauch und streichelt sanft mit den Händen über das kleine Wunder, das unter ihrem Herzen wächst. In diesem Moment steigen selbst ihrer Make-up-Artistin vor Rührung die Tränchen in die Augen. 

GALA: Nicht mehr lange und Sie sind zu dritt. Motsi, wie fühlt es sich an, bald Mutter zu sein? 

Motsi Mabuse: Ich bin sehr aufgeregt. Evgenij und ich wünschen uns schon länger eine Familie. Realisieren können wir es immer noch nicht, dass wir bald ein Baby bekommen. Wir kaufen jetzt die ersten Sachen wie Kleidung und Fläschchen, doch es fühlt sich noch immer unwirklich an, bald zu dritt zu sein. 

Motsi Mabuse zeigt exklusiv in GALA ihren süßen Babybauch.

Wissen Sie schon, was es wird?

Es wird ein Mädchen. (strahlt)

Wie schön! Haben Sie schon einen Namen?

Wir wollen einen Mix aus einem russischen und einem südafrikanischen Namen. Ich habe die russischen studiert und es gibt nur wenige. Ich war über die Auswahl nicht so glücklich, denn beim Tanzen habe ich viele russische Kolleginnen, und mit jedem dieser Namen verbindet mich eine Geschichte. Mir war die Bedeutung am Ende wichtiger, und Evgenij hat sich einen Namen ausgesucht. Ich habe mich damit nun angefreundet. Wiederum darf ich den südafrikanischen wählen. Da habe ich eine ganze Liste, aber ich möchte erst entscheiden, wenn ich meinen kleinen Engel zum ersten Mal sehe. Der Kampf zwischen Evgenij und mir wird sein, welcher Name der erste sein wird. 

Wie ist es für Sie, die Ultraschallbilder zu sehen?

Fest steht schon jetzt: Sie hat meine Nase und Evgenijs Ohren. Denn ich habe nicht so große Ohren. (lacht)

Wie ist die Schwangerschaft bisher verlaufen?

Eigentlich gut. Ich hatte manchmal nur extreme Rückenschmerzen, die ich so nicht mal als Tänzerin kannte. Zudem ist meine Oberweite gleich zu Beginn explodiert. Ich konnte nicht mehr richtig atmen. Es war wirklich schwierig, BHs zu finden, die alles richtig stützen. Meine Stylistin hat das glücklicherweise geschafft. 

Motsi Mabuse

Deswegen hielt sie ihre Schwangerschaft so lange geheim

24.03.2018

Motsi Mabuse + Joachim LLambi

Sind Sie gerne schwanger? 

Ja, das bin ich. Aber natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die sich im Alltag verändern. Das Laufen wird schwieriger, manchmal kann ich nicht richtig reden. Aber eigentlich ist es nicht schlimm, weil man ja weiß, was da in einem wächst. Und dieses Gefühl ist wunderschön.

Hat Sie etwas überfordert?

Meine Ernährung. Früher habe ich ja nur für mich gesorgt. Jetzt musste ich uns beide versorgen. Und alles, was ich sehr gerne esse wie zum Beispiel Schokolade, konnte ich zu Beginn der Schwangerschaft nicht mehr vertragen und bekam sofort Sodbrennen. Dann ging nur noch Reis und Gemüse. Jetzt zum Ende hin kommt das Sodbrennen wieder – weshalb ich keine Kohlenhydrate mehr essen darf. Ich musste zudem lernen, viele kleine Zwischenmahlzeiten einzunehmen, weil mir sonst schwindelig wurde. 

Gibt es etwas, das Ihnen momentan keine Ruhe lässt? 

Ich weiß, dass Frauen, die älter sind, tanzen oder sich viel bewegen, oft ihr Baby etwas früher bekommen. Deshalb achte und höre ich gerade sehr auf meinen Körper. Ich wünsche mir eine natürliche Geburt. Mein Mann war anfangs für einen Kaiserschnitt. Doch ich möchte einen Kaiserschnitt nur, wenn es nicht anders geht. Der Körper ist ja instinktiv für eine natürliche Geburt gemacht, und das soll meiner auch schaffen. Außerdem frage ich mich, wie sich die Wehen wohl anfühlen. Ich habe ja gar keine Vorstellung davon. Und jede Frau erzählt mir etwas anderes. Manchmal denke ich mir nur: "Oh! Oh! Wow! Wirklich? Help!"

Motsi Mabuse & Evgenij Voznyuk

Wird Ihr Mann Sie in den Kreißsaal begleiten?

Evgenij will im Kreißsaal dabei sein. Ich habe ihm aber gesagt, dass er keinen Schritt Richtung meiner Füße machen darf. Er muss brav an meinem Kopf sitzen bleiben. Meine Schwester Oti wird auch dabei sein. Meine Eltern reisen aus Südafrika an. Aber meine Mama kann nicht mit in den Kreißsaal, die wäre zu nervös und bekäme Bluthochdruck. Und den Papa – den will man ja nicht dabeihaben. (lacht)

Bleibt es bei einem Kind?

Wir wünschen uns zwei. Aber ich bin glücklich, wenn die Kleine erst mal da und gesund ist. Theoretisch haben wir ja auch schon ein anderes Kind: unsere Tanzschule. Aber wenn Gott will, dann machen wir noch ein Baby. Ich möchte nur nicht zu lange warten. Je älter man wird, desto mehr steht man unter Druck und macht sich Sorgen.

War das Baby geplant? 

Wir wollten schon länger ein Kind. Mein Mann wollte aber erst ein Baby nach der Hochzeit – er ist da old school. Kurz bevor wir geheiratet haben, habe ich zu ihm gesagt: "Wir können doch schon mal üben." Da war er einverstanden, aber es hat doch länger gedauert.

Wie haben Sie erfahren, dass Sie schwanger sind?

Mir ging es nicht gut und ich war bei meiner Ärztin, weil ich dachte, ich habe einen Infekt. Als ich im Supermarkt war, rief sie mich an und gratulierte mir. In dem Moment stand ich zwischen Champagner- und Wodkaflaschen,  wusste, das war’s damit, und bin vor Freude heulend rausgelaufen.

"Jetzt kommt der kleine Engel. Und es wird ein Mädchen", freut sich Motsi Mabuse

Wer hat es als Erstes erfahren?

Mein Mann. Aber nicht mit einer romantischen Geste wie einem Schnuller oder so. Ich habe ihn angerufen, wir hatten uns davor ein wenig gezankt, und gesagt: "Ich bin schwanger! Du wirst Papa!" Da war der Streit natürlich vergessen. (lacht) 

Wie hat er reagiert?

Er war sehr emotional. Wir haben immer für ein Baby gebetet.

Wie ist es für ihn, Ihren Bauch wachsen zu sehen? 

Er streichelt den Bauch, er knutscht ihn, er erzählt ihm Geschichten. Mein Bauch bekommt viel mehr Aufmerksamkeit als ich. Morgens wird der Bauch begrüßt, abends wird er verabschiedet. Manchmal schläft Evgenij auch auf ihm ein. Neulich wurde er allerdings von einem Kick geweckt.

Spielt Sex in der Schwangerschaft noch eine große Rolle? 

Hm? Weniger. (prustet laut los) Mein Mann möchte lieber vorsichtig sein. Man fühlt sich als Frau auch nicht so erotisch. Der Körper verändert sich, der Bauch wird größer. Du siehst Frauen rechts und links, die superschlank sind, und du denkst dir: "Oh, mein Gott. Du wirst immer dicker." Irgendwann aber hatte ich für mich beschlossen: "Hier wächst ein Baby!" Und dann konnte ich mit meiner Figur gut umgehen. Es sind bislang sechs Kilo, die ich zugenommen habe.

Oft leiden Männer nach der Geburt darunter, dass sie nur noch die zweite Geige spielen. Fragen Sie sich, wie das Baby Ihre Ehe verändern wird?

Evgenij hat das schon selber angesprochen, weil er sich sorgt, dass er zu kurz kommt. Wie das genau funktionieren wird, werden wir sehen. Schon durch die Tanzschule haben wir uns manchmal aus den Augen verloren. Wir sind zwar die ganze Zeit zusammen, aber wir arbeiten. Das ist nicht wie zu zweit ins Kino gehen. Jetzt kommt bald der kleine Engel. Wir müssen beide darauf achten, uns die Aufmerksamkeit zu schenken, die noch übrig bleibt.

Motsi Mabuse

"Schwangere Frauen müssen nicht über ihre Figur diskutieren!"

06.06.2018

Motsi Mabuse

Die Großeltern leben in anderen Ländern. Wie wollen Sie Kind und Karriere schaukeln? 

Das ist meine andere große Sorge. Mit der Tanzschule haben wir uns selbstständig gemacht, und jedes neue Business verlangt viel ab. Meine Eltern und Evgenijs Eltern bleiben bis Oktober und unterstützen uns. Dann möchte ich gerne, dass meine Tante, die auch meiner Schwester mit ihren Kindern geholfen hat, zu uns reist und bis Weihnachten bleibt. Anfang nächsten Jahres müssen Evgenij und ich einen guten Plan haben, wie wir das alles meistern wollen. Auch zwischen uns beiden. Aber jetzt können wir ja noch ganz viel schlafen. Und das tun wir auch. (lacht)

Machen Sie sich Gedanken darum, ob Sie voll in ihrer Mutterrolle aufgehen können?

Ich beschäftige mich eher mit der Frage: Was ist, wenn ich zu sehr in meiner Mutterrolle aufgehe und keine Lust mehr auf meine Arbeit habe? Das ist meine Sorge. Ich bin ein Mensch, der immer zu hundert Prozent seine Aufgabe richtig machen will. Was ist, wenn mein Baby alles für mich bedeutet und der Rest mich nicht mehr interessiert? Ich weiß ja gar nicht, wie es ist, längere Zeit zu Hause zu sein. Seit ich in Deutschland lebe, habe ich mir nie eine Auszeit genommen, nicht mal drei Wochen Urlaub am Stück.

Schwangere Stars

Glücklich für zwei

Nächsten Monat ist es so weit und das erste Kind von Vogue Williams und Spencer Matthews erblickt das Licht der Welt. Auch der erste Nachwuchs von Spencers Bruder James und seiner Frau Pippa Middleton wird in Kürze erwartet. Während Vogue und Spencer zu Filmpremieren gehen und Urlaube machen... 
In einem hellblauen Blumenkleid radelt Pippa durch London. Ihre Babykugel ist mittlerweile nicht mehr zu übersehen, wie Sie auf dem nächsten Bild besonders gut sehen können ...
Auf Umstandsmode scheint Vogue auch in den letzten Wochen ihrer Schwangerschaft ab und zu verzichten zu können: Sie erscheint in einem kurzen, goldenen Glitzerkleid von Retrofete auf dem roten Teppich. Der lockere Schnitt kaschiert ihren Babybauch, die goldenen Riemchen-Heels strecken ihre Beine optisch.
Auch während ihrer Schwangerschaft verzichtet die sportliche Schwester von Herzogin Catherine nicht auf Bewegung und wählt das Fahrrad anstatt der Limousine. 

504

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche