Vor 20 Jahren brach er Stefan Raab die Nase: So steht Moses Pelham heute zu der Prügel-Attacke

Vor 20 Jahren verpasste Moses Pelham Stefan Raab eine Kopfnuss und brach ihm damit die Nase. Wie sieht er die Aktion heute?

Moses Pelham, Stefan Raab

In der letzten "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" zeigte sich von seiner ganz weichen Seite. Doch denkt man daran, was vor 20 Jahren passierte, erinnert man sich plötzlich an den ruppigeren Moses, der auch mal zuschlug, wenn ihm was missfiel. So geschehen mit .

Der Moderator ist bekannt dafür, sich nicht vor Witzen über prominente Kollegen zu scheuen. So wurde damals auch Moses Opfer von Raabs Humor in seiner Sendung auf dem Musiksender Viva. Unter anderem bezeichnete er ihn als "Möschen". Zu viel für den Glashaus-Produzenten, der Stefan Raab nach der Echo-Verleihung eine Kopfnuss verpasste und ihm damit die Nase brach. Das Landgericht Hamburg entschied, dass Moses eine Geldstrafe von 40.000 DM und an Raab ein Schmerzensgeld von 10.000 DM zahlen muss.

Moses Pelham gibt Fehler zu

Doch wie steht der Rapper heute zu der Prügel-Attacke, die ihm einen fragwürdigen Ruf verpasste? Im Interview mit "Bild" gibt Moses zwei Jahrzehnte danach zu: "Das war vielleicht ein bisschen unglücklich. Mir wäre lieber gewesen, es wäre nicht so weit gekommen."

Trotzdem bereut er es nicht

Es scheint, als wäre Moses nach 20 Jahren ruhiger und kontrollierter geworden, auch wenn er die Aktion nicht wirklich bereut: "Es gibt einen Haufen Sachen, die ich heute so nicht mehr machen würde. Aber diese Momente sind natürlich auch Teil des Menschen, der heute hier sitzt. Und ich will meine Zeit nicht damit vergeuden, etwas zu bereuen. Ich kann beim nächsten Mal, wenn ich in einer vergleichbaren Situation bin, besser reagieren."

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© Gala

Stefan Raab

Die Höhepunkte seiner Karriere

1993 startet Stefan Raab seine Fernsehkarriere mit der Moderation der Sendung "Vivasion" auf Viva, macht damals aber auch schon Musik. "Böörti Böörti Vogts" ist 1994 sein erster Charterfolg. 1997 bekommt er den "Echo" als bester Produzent für Bürger Lars Dietrichs Album "Schlimmer Finger".
1999 wechselt Stefan Raab zu ProSieben, wo er mit "TV Total" auf Sendung geht. Nur ein Jahr später tritt er mit dem Blödelsong "Wadde Hadde Dudde Da" beim "Grand Prix d'Eurovision de la Chanson" in Stockholm an. Es ist nicht sein erster "Grand Prix"-Ausflug. 1998 hat er bereits das Lied "Guildo hat euch lieb" für Guildo Horn geschrieben.
Seit 2003 füllt Stefan Raab außerdem das Samstagabendprogramm von ProSieben mit von ihm erdachten, erfolgreichen TV-Formaten wie "Wok-WM", "Schlag den Raab", "Das "TV total Turmspringen", "Stockcar Crash Challenge" oder der Autoball-Europameisterschaft.
Beim "TV Total Turmspringen" gibt Stefan Raab alles. Die fehlende Körperspannung täuscht. Der Entertainer will gewinnen - dafür ist er bekannt. Eine weitere Entdeckung Raabs: Sein ehemaliger Showpraktikant Elton.

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