Moritz Bleibtreu: Er hält nichts von Erziehung

Moritz Bleibtreu hat in einem Interview erklärt, seinen fünfjährigen Sohn nicht zu erziehen. Grenzen und Verbote gehörten allerdings dennoch dazu

, 42, hält nichts davon, seinen Sohn, fünf, zu erziehen - er will ihm lieber positive Dinge vorleben.

Im November 2008 wurde der Star ("Soul Kitchen") Vater und erzählte im Interview mit der "Bild"-Zeitung nun mehr über seinen Erziehungsstil. Besser gesagt über seinen Nicht-Erziehungsstil: "Ich erziehe mein Kind gar nicht! Ich versuche meinem Kind ein guter Vater zu sein. Erziehung finde ich ein total blödes Wort, ich mag das gar nicht." Ein weitaus besserer Begriff für den Umgang mit Kindern hatte der Frauenschwarm daher auch parat: "Zuhören!"

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Trotzdem gäbe es auch im Hause Bleibtreu Regeln und klare Abläufe. Doch Moritz Bleibtreu, der seit sechs Jahren mit der schwedischen Grafikerin Annika liiert ist, setzt eher darauf, seinem Sohn gute Werte vorzuleben, statt diese zu predigen. Und auch Verbote kennt der Promi-Sprössling, deswegen hat sein Vater keine Angst, dass ihm der Kleine später mal auf der Nase herumtanzen wird: "Gar nicht, im absoluten Gegenteil. Ich zeige ja meinem Sohn Grenzen auf - ich erziehe ihn nur nicht! Stattdessen versuche ich herauszufinden, wer dieser kleine Mensch ist und versuche das Allerbeste für ihn und will ihm das auf seinen Weg mitgeben. Ihn hier und da ein bisschen zu führen, zu leiten könnte man es vielleicht nennen."

Der gebürtige Münchner ist ohne Vater aufgewachsen, seine Mutter (†65, "Vier Minuten"), selbst begnadete Schauspielerin, zog ihn alleine groß. "Welt Online" fragte den Künstler, an wem er sich heute in seiner Vaterrolle orientiert: "An keinem. Da kann man sich vornehmen, was man will, letztendlich bleibt man doch der Mensch, der man ist. Und das ist alles, was du einem Kind geben kannst." Kinder nach einem gewissen Rezept zu formen, klappe sowieso nicht: "Erziehung funktioniert nicht wie ein Kochrezept, drei Löffel Zucker, eine Prise Salz, umrühren und dann wird das schon. Du musst einfach das geben, was du zu geben hast. Ich verlasse mich auf meinen Instinkt und versuche, dem Kleinen all die Liebe zu geben, zu der ich fähig bin", betonte Moritz Bleibtreu.

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