Monica Lierhaus: Moderatorin bereut ihre Gehirn-OP

Vor elf Jahren ließ sich Monica Lierhaus am Gehirn operieren, mit fatalen Folgen. Heute bereut die Moderatorin den Eingriff...

Monica Lierhaus 

Die Moderatorin Monica Lierhaus, 49, bereut ihre Operation am Gehirn vor rund elf Jahren. In einem Interview mit der Illustrierten "Bunte" erklärt Lierhaus, dass sie sich heute nicht mehr unters Messer legen würde: "Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich das Aneurysma wohl nicht entfernen lassen." Die Ärzte hätten ihr aber dazu geraten: "Sie hatten mir gesagt, dass ich sonst eines Tages tot umfallen könnte."

Monica Lierhaus: Sie lag nach der OP im Koma

Doch während des Eingriffs traten Komplikationen auf. "Es war einfach Pech, dass ich bei dieser Operation eine Art Kurzschluss im Hirn hatte", so Lierhaus. Nach dem Vorfall im Jahr 2009 lag sie vier Monate im Koma, erlitt schwere Schäden am Gehirn und kämpfte sich nur langsam ins Leben zurück. Bis heute muss sie sich tagtäglich mit den Folgen auseinandersetzen. Ihr gehe es zwar den Umständen entsprechend gut, aber sie "träume auch nicht mehr davon, freihändig eine Treppe runterzugehen". Das sei unrealistisch.

Tragische Schicksalsschläge

Auch Stars werden vom Leben hart getroffen

Monica Lierhaus: Die Trauer ist groß: Schlager-Musiker und "Goodbye Deutschland"-Liebling Jens Büchner stirbt am 17. November 2018 im Alter von 49 Jahren in einem Krankenhaus auf Mallorca an den Folgen von Lungenkrebs. Er hinterlässt eine Großfamilie, bestehend aus Ehefrau Daniela ...
Monica Lierhaus: ... fünf leiblichen Kindern, drei Stiefkindern und einer Enkelin. Die Kleinen vermissen ihren Papa natürlich sehr, doch es gibt auch Momente des Glücks, in denen Jenna Soraya und Co. auch wieder lachen können. "Papa wäre so stolz auf dich", schreibt sie dazu ...
Monica Lierhaus: In einem Posting auf Instagram Stories erinnert sich Witwe Daniela an ihre Hochzeit mit Jens im Juni 2017. Dazu spielt sie das Lied "Einmal" von Mark Forster. "Einmal, einmal, das kommt nie zurück. Es bleibt bei einmal, doch ich war da zum Glück. Nicht alles kann ich wieder haben Freude, Trauer, Liebe, Wahnsinn. Einmal, und ich war da zum Glück", heiß es im Refrain.
Schock in der Sportwelt: Radsportlerin Kristina Vogel ist nach einem Trainingsunfall im Juni querschnittsgelähmt und sitzt von nun am im Rollstuhl. Im "Spiegel"-Interview spricht die Olympiasiegerin erstmals über den folgenschweren Unfall bei dem ihr Rückenmark am Brustwirbel durchtrennt wurde: "Egal, wie man es verpackt, ich kann nicht mehr laufen. Und das lässt sich nicht mehr ändern. Aber was soll ich machen? Ich bin der Meinung, je schneller man eine neue Situation akzeptiert, desto besser kommt man damit klar." Hut ab für diesen Kämpfergeist. 

78

Sie ist seit längerem nicht mehr gestürzt

Auch ihre linke Hand sei noch immer taub, damit müsse sie leben. Doch es gibt auch Positives über ihren Gesundheitszustand zu berichten: "Ich bin lange nicht mehr gestürzt, das letzte Mal vor einem halben Jahr", erzählt Lierhaus. Ihr Gleichgewichtssinn sei stabil und sie könne auch wieder von selbst aufstehen, wenn sie falle. Ihre chronischen Rückenschmerzen seien aufgrund von regelmäßiger Morgengymnastik mittlerweile ebenso besser geworden.

Allerdings stehe ihr Körper nach wie vor ständig unter Strom: "Ich kann nicht länger als zwei Stunden sitzen". Dann müsse sie gehen oder sich auf die Seite legen. Kontakt zu ihrem ehemaligen Lebensgefährten und Verlobten Rolf Hellgardt habe sie im Übrigen nicht mehr. Im Frühjahr 2015 trennten sich die beiden. Derzeit lebe sie als Single, sei aber nicht einsam. Über eine neue Liebe mache sie sich keine großen Gedanken: "Ich verschließe mich nicht, aber ich suche auch nicht."

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche