Model bei 'Alberta Ferretti' Tragbare Mode für 'Philosophy'

Model bei 'Alberta Ferretti'
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Designerin Natalie Ratabesi versprach, einfach zu tragende Mode für 'Philosophy' zu kreieren.

Natalie Ratabesi sprach über ihre Zukunftspläne für ihre neue Position beim Label 'Philosophy'.

Die Modemacherin wurde in der vergangenen Woche zur neuen Kreativ-Chefin von 'Philosophy di Alberta Ferretti' ernannt, nachdem sie zuvor repräsentative Postionen bei Modelabels wie 'Gucci' und 'Oscar de la Renta' bekleidet hatte. Ratabesi hat bereits eine Reihe von Ideen, die die neue Kollektion einzigartig und einer breiten Schar von Kundinnen zugänglich machen soll: "Ich denke an etwas, das nicht zu konstruiert ist, zu hart oder unbequem - etwas, das leicht zu tragen ist. Ich versuche, viele verschiedene Frauen anzusprechen, nicht nur eine. Es ist schön, wenn man unterschiedliche Optionen anbieten kann. Ich freue mich auch darauf, etwas zu kreieren, das in einer anderen Preisklasse liegt. Sehen Sie sich diese New Yorker Labels wie 'Theyskens' Theory' und 'Helmut Lang' an, die Marken, die die Mädchen tragen: Sie sind etwas preisgünstiger", erklärte sie im Interview mit der britischen Zeitung 'The Telegraph'.

Die Designerin machte im Jahr 2000 ihren Abschluss am 'Central Saint Martin College', der renommierten Londoner Kunst- und Designschule. Zwei Monate vor ihrem Abschuss bot ihr John Galliano bereits einen Job an und Ratabesi verbrachte daraufhin vier Jahre in Paris, in denen sie für 'Galliano' und 'Christian Dior' arbeitete. "Das war die beste Zeit meines Lebens, so viel Spaß. Damals war überall viel Geld vorhanden, John war sehr kreativ und ließ uns viel Freiheit", schwärmte sie.

Die anglo-italienische Modeschöpferin wurde in England geboren, verbrachte ihre Kindheit in Rom und zog im Alter von 17 Jahren wieder zurück nach London. Abgesehen von einem einjährigen Aufenthalt in Italien bei 'Gucci', hat sie seit 16 Jahren nicht mehr in Rom gelebt. "Ich spreche Italienisch, aber die Politik und viele Dinge sind so anders. Und wenn ich Italienisch spreche - und ich habe einen römischen Akzent - dann bestehen die Taxifahrer darauf, mit mir Englisch zu sprechen. Und irgendwann gebe ich dann auf", lachte Natalie Ratabesi.

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