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Mirja du Mont Sie spricht über ihre härteste Zeit

Mirja Du Mont
© Getty Images
Mirja Du Mont wird in der Öffentlichkeit als strahlend schöne, immer lächelnde Powerfrau wahrgenommen. Doch hinter den Kulissen sah es in den vergangenen Jahren anders aus. 

Mirja du Mont, 45, hat in den letzten zwei Jahren die Hölle durchlebt. Das kann man zumindest erahnen, wenn sie im Interview mit der "Bild am Sonntag" sagt: "Wie kaputt und krank es in mir drin ausgesehen hat, das haben nur wenige mitgekriegt." Die Ex-Frau von Schauspieler Sky du Mont, 73, litt unter Panikattacken, Depressionen und einer Fehlgeburt. Unglaubliche Seelenlasten, die sie dazu brachten, sich psychologisch betreuen zu lassen. 

Hilfen bei Depressionen

Erkennen Sie bei sich Anzeichen einer Depression? Beim überregionalen Krisentelefon unter 0800 1110111 wird schnell und anonym geholfen! Weiterführende Informationen gibt es außerdem bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Mirja Du Mont: "Da war nur noch Angst"

Seit das Model im Jahr 2014 telefonisch von der Brustkrebsdiagnose seiner Mutter erfuhr, stellten sich die Angststörungen ein. "Den Tag werde ich niemals vergessen, als meine Mutter mich angerufen hat. Das ist der Moment, wo der Knüppel angeflogen kommt, man kriegt es auf den Kopf und denkt, das war's jetzt", gesteht sie im Februar in der VOX-Show 'Showtime of my Life – Stars gegen den Krebs", und erinnert sich: "Ich hatte solche Angst, meine Mutter zu verlieren."

Es entsteht eine unfassbare Panik, die Mirja seitdem begleitet. Sie schreckt sogar davor zurück, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Ihr inneres Leid lässt sie einen Entschluss fassen. Sechs Wochen lang begibt sie sich in psychosomatische Behandlung, was wiederum zu Angstzuständen führt. "Ich dachte, wenn das rauskommt, dann denken alle: 'Die du Mont sitzt in einer Psychoklinik, die hat einen an der Waffel!' Dabei war diese Klinik, diese sechs Wochen Ruhe und Behandlung, mein Zufluchtsort," erklärt sie im Gespräch mit der "BamS".

"Wo sollte ich denn hin? Ich wusste ja gar nicht mehr, wie ich mein Leben auf die Reihe kriegen sollte. Meine Eltern waren so fertig, dass sie auch nur geweint haben. Ich habe zwei Kinder, um die ich mich kümmern musste. Aber ich konnte mich nicht mal mehr um mich selbst kümmern. Mein klarer Verstand war ausgeschaltet. Da war nur noch Angst."

"Wir haben das Baby als Geschenk gesehen"

Dass Mirja sich Hilfe geholt hat, war unvermeidbar. Spätestens nach einer Fehlgeburt, die sie im Juni 2019 erlitten hat. "Das war schrecklich. Ich und mein Freund hatten dieses Baby nicht geplant, wir haben es einfach als Geschenk gesehen. Die Belohnung für die ganze Scheiße, durch die ich die Monate vorher gehen musste. Wir hatten sogar schon einen Namen, also zwei, je nach Geschlecht, ausgesucht." Bei einer Ultraschalluntersuchung stellt die behandelnde Ärztin damals fest, dass Mirjas Baby im Bauch bereits seit einer Woche tot war. 

Mirja ist am Boden zerstört. "Als hätte mir jemand das Herz aus der Brust gerissen. Ich war total unter Schock, mein Puls raste und mir liefen einfach nur noch die Tränen aus den Augen." Heute hat sie sich von dem Gedankenverabschiedet, noch einmal Mutter zu werden. "Ich bin jetzt 45 geworden und ich hätte mich natürlich so sehr über mein Baby gefreut. Aber ich wollte eigentlich nie eine alte Mutter sein und würde das jetzt auch nicht mehr forcieren.“

Verwendete Quellen:bild.de, vox.de

ama Gala


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