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Miriam Pielhau Zwei Kraftspender in dunklen Stunden

Miriam Pielhau hat schwere Zeiten hinter sich. Im Jahr 2015 wurde Leberkrebs bei ihr diagnostiziert. Jetzt spricht sie darüber, wer ihr in diesen dunklen Stunden Kraft gab

Miriam Pielhau, 41, musste in den letzten Jahren wiederholt durch gesundheitliche Talsohlen. Im Jahr 2008 wurde bei der Moderatorin Brustkrebs diagnostiziert. Sie besiegte die Krankheit unter großer Kraftanstrengung. Der Rückschlag erfolgt dann sieben Jahre später durch die erneute Krebsdiagnose - dieses Mal ist die Leber betroffen. Wer ihr in diesen tragischen Momenten Kraft spendete, erzählte sie jüngst in einem Interview mit dem Radiosender "Hitradio ffh".

Der Glaube an ein Wunder

Pielhau erzählt, wie ausweglos die Situation damals erschien und wer ihr in den dunklen Stunden Kraft spendete: "Ich bin gesund, das kann man sagen". Dieser aktuelle Status kommt einem Wunder gleich: "Das Wort Wunder fiel bei meinen Ärzten, weil es eine absolut unwahrscheinliche Entwicklung war". Zudem habe sie mit Blick auf ihre damals zweijährige Tochter einen unbändigen Kampfeswillen entwickelt: "Bei der Diagnose war sie keine zwei Jahre alt. Da konnte ich nicht aufgeben".

Den Mut nicht verloren

Im März 2016 sprach GALA ebenfalls mit Miriam Pielhau. Auch dort bestätigte sie, wie sehr ihr der familiäre Zusammenhalt geholfen hat. "Meine Familie, meine Freunde und mein Ex-Mann haben mich unglaublich unterstützt. Vor allem meine Tochter war mein Antrieb. Ich will für sie leben, will sehen, wie sie groß wird. Ich kann sie doch nicht allein lassen! Ich habe zu Gott gebetet: Du schenkst mir dieses zauberhafte Kind – und dann soll ich sterben? Das macht keinen Sinn. Deswegen habe ich den K. (Miriam Pielhau benutzt diese Abkürzung, statt das Wort "Krebs" auszusprechen; Anm. d. Red.) von Anfang an als Aufgabe, aber nicht als mein Ende gesehen".

tbu


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