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Miranda Kerr Kann diese Ehe gut gehen?

Miranda Kerr und Evan Spiegel
© Getty Images
Miranda Kerr hat sich mit Snapchat-Milliardär Evan Spiegel verlobt. Doch ihr Zukünftiger ist nicht so makellos, wie es scheint

Es ist eine – zumindest für seine Verhältnisse – erstaunlich unauffällige Wahl: 2,5 Karat, schlicht, mit einem klassischen runden Diamanten und einem Schätzwert von "nur" 50.000 Euro. Der Verlobungsring von Miranda Kerr, den sie vorige Woche erstmals stolz bei Instagram präsentierte, passt einfach nicht so recht ins Bild. Denn Evan Spiegel, ihr Verlobter, wurde durch die Gründung des Instant-Messaging-Dienstes Snapchat zu einem der reichsten Menschen der Welt. Laut "Forbes" verfügt er über ein Vermögen von 1,9 Milliarden Euro – und das zeigt der Start-up-Unternehmer normalerweise auch nur allzu gern!

Er wuchs sehr verwöhnt auf

Gerade erst kaufte er für sein junges Glück ein knapp elf Millionen Euro teures Anwesen in Brentwood, Los Angeles – mit allem, was dazu gehört. Er selbst wuchs in Pacific Palisades auf, wo sich ein Luxus-Anwesen ans nächste reiht. Seine Eltern gehören zu den gefragtesten Anwälten Amerikas, und Evan wuchs als verwöhntes Scheidungskind er mit dem sprichwörtlichen goldenen Löffel im Mund auf. So verlangte er als 17-Jähriger von seinem Vater John W. Spiegel, bei dem er nach der Trennung der Eltern lebte, einen BMW im Wert von 68.000 Euro plus ein monatliches Taschengeld von knapp 2.000 Euro. Sein Credo damals: "Die Armen verdienen es, arm zu sein."

Er gilt als Snob

Es sind Aussagen wie diese, die kein schmeichelhaftes Bild von dem jungen Mann zeichnen, der jetzt um die Hand von Ex-"Victoria's Secret"-Engel Miranda Kerr angehalten hat. In Hollywood gilt der 26-Jährige als reicher Snob, der gerne prahlt. Und der gern protzige Partys schmeißt, zu denen er Starlets einlädt, die ihn anhimmeln. Seine künftige Gattin lernte Spiegel allerdings bei anderer Gelegenheit kennen, einem Louis-Vuitton-Dinner im Juni 2015.

"Ich habe Ja gesagt! schrieb Kerr unter dieses Foto ihres Verlobungsrings, das sie im Snapchat-Stil mit zwei Avataren und einem "Marry Me!" aufpimpte
"Ich habe Ja gesagt! schrieb Kerr unter dieses Foto ihres Verlobungsrings, das sie im Snapchat-Stil mit zwei Avataren und einem "Marry Me!" aufpimpte
© instagram.com/mirandakerr

Beide profitieren

Kerr und Spiegel, das ist eine echte Power-Paarung, von der beide profitieren: Er, der megareiche Internet-Nerd, hat ein prominentes Aushängeschild, das gleichzeitig sein Business ankurbelt (Miranda Kerr ist seit Februar bei Snapchat). Sie, die weltberühmte 33-jährige Schönheit, hat 8,2 Millionen Follower bei Facebook, verdiente laut "Forbes" allein 2014 6,3 Millionen Euro, und erweitert mit Evan nun ihren ohnehin schon extravaganten Lifestyle: Nach der Welt der Reichen und Schönen – Kerr war insgesamt sechs Jahre mit Hollywood-Star Orlando Bloom zusammen, die beiden haben einen Sohn Flynn, 5 – ebnet sie sich nun auch den Weg in die Riege der Reichen und Schlauen.

Miranda als "Gold Digger"

Denn Selfmade-Milliardäre wie Spiegel bleiben längst nicht mehr unter sich oder werden wegen ihrer Langweiligkeit belächelt: Im Gegenteil, sich ein Cleverle mit prall gefülltem Bankkonto zu angeln, ist momentan schwer angesagt. Zumal Kerr den Kontostand ihres Schatzes stets im Blick haben soll: Seit der Trennung von Orlando Bloom, dessen Vermögen auf 96 Millionen Euro geschätzt wird, gilt sie als "Gold Digger". Vor Evan Spiegel datete das australische Topmodel bereits Landsmann James Packer – wie Spiegel ein Multi-Milliardär, der inzwischen Mariah Carey ehelichen möchte.

Spiegels hässliche Seite

Dass ihr aktueller Verlobter nicht immer so brav war, wie er aussieht, scheint Miranda Kerr dabei kalt zu lassen. Spiegel war durch E-Mails aus seiner Studienzeit in Stanford in Verruf geraten, die der "Gawker Blog" 2013 veröffentlichte. Diese entlarvten Spiegel als frauenfeindlich und homophob. "Ich drehe einen Joint für den, der heute Nacht die meisten Brüste sieht" schrieb er dort etwa, bezeichnete Kommilitoninnen als "Schlampen", oder gab Anweisungen, wie viel Alkohol, Marihuana und Kokain eingekauft werden solle.

Er gibt sich reumütig

Nach der Veröffentlichung gab Spiegel sich reumütig und beteuerte, er habe sich geändert und heute eine andere Einstellung gegenüber Frauen. In Hollywood erzählt man sich jedoch: "Gleichberechtigung ist nicht Evans Ding. Die Frau, die er heiratet, muss sich auch seinen Regeln unterwerfen." Ist dies der Preis, den Miranda Kerr für ihre zweite Ehe zu zahlen bereit wäre? Noch ist sie nicht mal von Orlando Bloom geschieden …

Sandra Reitz, Mitarbeit: Andreas Renner Gala


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