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Mindy McCready Tod mit 37


Die Countrysängerin Mindy McCready wurde tot in ihrem Haus aufgefunden. Sie soll sich umgebracht haben - genau wie ihr Freund David Wilson wenige Wochen zuvor

Die Country-Sängerin Mindy McCready wurde am Sonntag (17. Februar) tot in ihrem Haus in Arkansas aufgefunden. Sie hinterlässt zwei Kinder. Medienberichten zufolge soll sie sich selbst getötet haben, eine Autopsie steht bislang allerdings noch aus. "Sie hat sich und ihren Hund erschossen", sagte aber eine Quelle laut "eonline.com".

McCready war psychisch stark angeschlagen. Grund dafür war der Tod ihres Lebensgefährten David Wilson, der sich Mitte Januar ebenfalls umgebracht haben soll. "Ich habe nie etwas Schmerzhafteres erlebt. Er hat nicht nur mein Herz berührt, sondern meine Seele", so die Musikerin nach Wilsons Tod in einem Interview mit dem Sender NBC.

Ihren Kummer betäubte McCready laut eigener Aussagen mit Alkohol. Ihr Vater bestätigte in einem Gerichtsdokument, aus dem "usmagazine.com" zitiert, den labilen Zustand. "Sie ist seit drei Wochen im Bett und schläft den ganzen Tag. Nachts trinkt sie und nimmt Drogen. Sie badet sich nicht und passt nicht mehr auf die Kinder auf".

Wenig später hatte sich McCready laut Medienberichten in eine psychiatrische Behandlung begeben, war aber nach nur zwei Tagen wieder entlassen worden. Die Söhne Zander, sechs, und Zane, neun Monate, wurden auf Veranlassung der Behörden zu Pflegeeltern gebracht.

McCready feierte ihre größten Erfolge in den 90ern, ihr Album '"Ten Thousand Angels" erreichte Doppelplatin. In den vergangenen Jahren machte sie überwiegend mit persönlichen Dramen auf sich aufmerksam: Mindy McCready kämpfte gegen psychische Probleme sowie ihre Alkoholsucht und hatte mehrfach versucht, sich umzubringen. 2008 schnitt sie sich die Pulsadern auf, konnte aber gerettet werden. Immer wieder stritt sie sich außerdem mit ihrer Mutter um das Sorgerecht für ihre Kinder.

aze / mit Material von CoverMedia

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