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Mimi Fiedler über den Umgang mit ihren "Makeln" "Der Körper vergeht, die Liebe bleibt"

Mimi Fiedler
© Getty Images
Mimi Fiedler nimmt kein Blatt vor den Mund: Die attraktive Schauspielerin und Autorin spricht offen über ihre körperlichen "Baustellen" und Unsicherheiten. 

Mimi Fiedler, 44, lässt alles raus! In ihrem Buch "Eigentlich wollte ich mich selbst entfalten" macht sich die Schauspielerin nackig. Nun, nicht ganz. Denn hier geht es nicht um Fiedlers Bedürfnis, ihre "Playboy"-Fotos von 2016 noch einmal neu aufzulegen. Die 44-Jährige sagt vier Jahre später: "Ich bin eine ganz normale Frau".

Mimi Fiedler entblößt ihre Makel

Nun könnte man meinen, dass hierbei eine große Portion Koketterie mitschwingt, doch weit gefehlt. Schon im Vorspann plaudert die hübsche Darstellerin über eine Anekdote am Filmset. Ein Gespräch über Problemzonen mit einer Kollegin führt dazu, dass Mimi sich bis auf die Unterwäsche auszieht. Die Reaktion der bis zu diesem Punkt offenbar mit sich selbst unzufriedenen Kollegin: "Das ist ja bei dir schlimmer als bei mir. Und bei mir ist es schon schlimm".

Ihr ärgster Feind: Cellulite

Bei diesem ungewöhnlichen Gespräch zwischen zwei Schauspielerinnen geht es um einen der ärgsten Feinde des (zumeist) weiblichen Körpers: Cellulite. Schlechtes Bindegewebe begleitet die rassige Kroatin Mimi übrigens bereits seit der Kindheit, wie sie im Interview mit "Bild" verrät: "Ich habe als kleines Mädchen schon bemerkt, dass ich am Po und den Oberschenkeln kleine Löcher habe. Aber erst als Teenager fing es an mich zu stören und so richtig explodiert sind sie ab meinem 40. Geburtstag“.

"Habe sogar Blutegel an meinen Beinen knabbern lassen"

Im Umgang mit den körperlichen "Baustellen" ist Gelassenheit viele Jahre nicht unbedingt Mimis Thema. Versucht hat sie vieles, unter anderem "sämtliche heilversprechenden Cremes. Ich habe sogar Blutegel an meinen Beinen knabbern lassen! Und ich habe wirklich überall Cellulite, sogar an den Waden. Von hinten sah ich aus wie ein Wellblechdach", gibt sie unverblümt zu. 

"Mischung aus Osama Bin Laden und Frida Kahlo"

Ein weiteres Übel: der Haarwuchs. "Damit meine ich nicht die auf meinem Kopf, da sind sie nämlich toll! Ich als Balkanmädchen habe von Natur aus mehr Haarwuchs als andere. Bei mir kommen aus einem Loch gleich vier Haare heraus. Beine, Arme – von der Bikinizone gar nicht erst zu reden. Zusammen gewachsene Augenbrauen, Haare auf der Lippe, am Kinn. Ich sah aus wie eine Mischung aus Osama Bin Laden und Frida Kahlo. Mit den Borsten an meinem Kinn hätte man den Boden schrubben können!", beschreibt sie das wuchernde Ungemach. 

Mit den unwillkommenen Haaren hat sie inzwischen "Tabula rasa" gemacht. "Die habe ich mir weglasern lassen, überall. Nach der Hochzeit mit meinem Mann Otto ist das die zweitbeste Entscheidung meines Lebens". 

"Ich nehme mich einfach mit Humor"

Ihr Umgang mit ihrem Körper, vermittelt die Mimin, ist inzwischen jedoch gelassener geworden. "Ich mag ihn heute so, wie er ist! Ich nehme mich einfach mit Humor. In erster Linie bin ich eine liebende Mama, Ehefrau und Freundin. Der Körper vergeht eh, die Liebe bleibt! Und das ist die Hauptsache."

Verwendete Quelle:Mimi Fiedler "Eigentlich wollte ich mich selbst entfalten“ (Knaur Verlag), Bild

ama Gala

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