VG-Wort Pixel

Mimi Fiedler Sie hatte mit 16 "schon mehrere Vollräusche" hinter sich

Mimi Fiedler
© Star-Media / imago images
Mimi Fiedler hat auf Instagram ernste Worte über den Alkoholkonsum von Jugendlichen geteilt. Dabei blickt die Schauspielerin auch auf ihr eigenes Trinkverhalten mit 16 Jahren zurück.

Eigentlich wäre der aktuelle Instagram-Beitrag von Mimi Fiedler, 46, eine schöne Zeitreise in die Vergangenheit. Ein Foto, über das sich Fans sicher freuen. Immerhin zeigt es die Schauspielerin vor 30 Jahren im jungen Alter von 16. Doch die Zeilen, die Mimi zu dem Bild schreibt, erzählen von einem jungen Mädchen, das viel zu früh in Kontakt mit Alkohol kam. Keine Seltenheit, sondern die Norm, wie Fiedler mit dem Rückblick verdeutlichen will.

Mimi Fiedler: "Komatrinken, Vollrauschtrinken, alles salonfähig und überhaupt nicht schlimm"

"Auf diesem Foto bin ich sweet sixteen. Und hatte schon mehrere Vollräusche hinter mir. Rückblickend sehe ich heute, dass die Grundsteine für mein späteres Leben, in dem Alkohol eine zentrale Rolle gespielt hat, gerade in dieser Zeit gelegt wurden. Meine Basis ist entstanden", leitet Mimi Fiedler ihren Social-Media-Beitrag ein. 

Weshalb sie "schon damals missbräuchlich getrunken" hat, habe mehrere Gründe. Es sei ein Zusammenspiel aus "Genetik, Epigenetik, Biografie und Selbstmedikation." Aufgefallen ist die damals 16-Jährige mit ihrem Verhalten allerdings nie. "Saufen gehört zum bon ton, wer seine Jugend feiert, säuft. Komatrinken, Vollrauschtrinken, alles salonfähig und überhaupt nicht schlimm", so Fiedler. Das wüssten auch die Erwachsenen. Übermäßiges Trinken wird in der Gesellschaft als normal angesehen, so die Aussage der 46-Jährigen. Dabei hat es schwerwiegende Konsequenzen.

Die Schauspielerin will mit drastischen Fakten wachrütteln

Um das Ausmaß des Alkoholkonsums deutlicher zu machen, fährt sie mit Fakten fort: "Was ich aber weiß, ist, dass in Europa Alkohol bei jungen Menschen zwischen 14 und 21 die Haupttodesursache ist, tödliche Unfälle aus Selbstüberschätzung, Leichtsinn oder aus Waghalsigkeit. Ich weiß auch, dass jeder zweite jugendliche Mensch mit einer Alkoholvergiftung weiblich ist und sich davon fast jede im Verlauf ihres Lebens unter Alkoholeinfluss sexuellen Übergriffen aussetzt. Meistens mehr als einmal."

Mimi Fiedler fragt sich, was passiert wäre, wenn ihr Trinkverhalten mehr Aufmerksamkeit erregt hätte und nicht als Standard wahrgenommen wäre. "Wäre mein Trinkverhalten nicht als 'normal' angesehen worden, sondern als das, was es damals schon war, hätte ich vielleicht schon früher die Kurve gekriegt", resümiert die Buchautorin.

Verwendete Quellen: instagram.com

jna Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken