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Michelle Obama Hüpfen, Tanzen, Springen


Amerikas First Lady auf dicker Mission: Michelle Obama nimmt derzeit besonders aktiv den Kampf gegen Fettlebigkeit auf. Doch womöglich geht es dabei auch um ihren Mann

Liegestütze mit Ellen DeGeneres, Tauziehen mit Jimmy Fallon und auf der Bühne scheut sich Michelle Obama nicht, mit albernen Bewegungen zur Musik zu tanzen. "Hauptsache: Bewegung", ist das Motto der amerikanischen First Lady derzeit. Damit will sie zwei wichtige Kämpfe gewinnen: den gegen das Fett - und den um das Präsidentenamt ihres Mannes.

Mit ihrer "Let's Move"-Kampagne, die neben Videos auch ein Buch und gesunde Rezepte umfasst, tourte Obama in den letzten Wochen unablässig durch das Land, machte bei Ellen DeGeneres besagte Push-ups und brachte Fastfood-Liebhaber Jay Leno eine gesunde Pizza vorbei. Zurück in Washington lieferte sie sich mit Talkmaster Jimmy Fallon einen regelrechten Sechskampf quer durch das Weiße Haus: Treppen hochlaufen, Hula-Hoop, Sackhüpfen und Tauziehen standen auf dem Programm, Michelle Obama hatte aber bei den meisten Disziplinen die Oberhand. Schließlich ist sie die Präsidentengattin mit den geformten Oberarmen.

"Es geht nur darum, aktiv zu sein und Spaß zu haben. Es ist egal, ob man gewinnt", sagte der NBC-Moderator in einem Video der beiden, das in seiner Sendung ausgestrahlt wurde. Michelle Obama grinste: "Es ist nicht egal."

Ganz klar: Die First Lady Amerikas hat eine Mission. Sie will Kinder anhalten, sich mehr zu bewegen und gesünder zu ernähren. Die steigende Übergewichtigkeit bei Minderjährigen ist in den USA mittlerweile zu einem der größten Gesundheitsprobleme überhaupt geworden. Herzfehler, Diabetes und Organversagen machen vor jungen Amerikanern keinen Halt mehr.

Mit ihrer aktuellen Dauerpräsenz im amerikanischen Fernsehen geht es ihr jedoch womöglich um etwas für sie derzeit noch Wichtigeres. Denn in diesem Jahr gilt es nicht nur, den Amerikanern bessere Essgewohnheiten anzugewöhnen, sondern sie auch dazuzubewegen, ihren Mann Barack Obama als Präsidenten wiederzuwählen.

Kein Wunder also, dass sich Michelle Obama beim Sackhüpfen derart ins Zeug legt. Denn das macht quer durch das Weiße Haus sicher viel mehr Spaß als in ihrer Heimat Chicago.

smb

gala.de


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