Michelle Obamas Abrechnung: Harte Kritik an Donald Trump

Michelle Obama steht kurz vor der Veröffentlichung ihrer Memoiren. Darin kritisiert die ehemalige First Lady auch US-Präsident Donald Trump

Michelle Obama war geschockt von Donald Trumps Wahlsieg

Am 13. November erscheinen Michelle Obamas, 54, Memoiren "Becoming: Meine Geschichte". Darin erzählt die ehemalige First Lady der USA aus ihrem Leben und ihrer Ehe mit Ex-US-Präsident Barack Obama, 57. Doch die meiste Aufmerksamkeit erhalten zurzeit die Aussagen darin über den jetzigen US-Präsidenten Donald Trump, 72. Denn die 54-Jährige nimmt kein Blatt vor den Mund und kritisiert Trump heftig.

Donald Trump kommt in ihrem Buch nicht gut weg

Obama schreibt laut US-Medienberichten, dass sie von Trumps Wahlsieg 2016 geschockt gewesen war und sie versucht habe, "alles zu ignorieren". Unter anderem die "Washington Post" zitiert vorab aus dem Buch. Im Besonderen kritisiert die ehemalige First Lady offenbar Trumps Verhalten gegenüber Frauen. Sie prangert demnach auch das berühmte "Access Hollywood"-Video aus dem Jahr 2005 an, in dem Trump im Gespräch mit Moderator Billy Bush, 47, extrem abfällig über Frauen redete.

Das Video, aus dem auch das "Grab them by the pussy"-Zitat stammt, wurde im Wahlkampf 2016 von der "Washington Post" veröffentlicht. Obama fasst Trumps Botschaft so zusammen: "Ich kann dir weh tun und damit durchkommen."

Donald, Melania, Ivanka & Co.

Eine schrecklich nette Präsidentenfamilie

4. Juli 2018  "The Look of Love" (zu Deutsch: Der Blick der Liebe) könnte der Titel dieses Bildes von Melania und Donald Trump sein - und das ist etwas Besondere: Zeigt sich Melania sonst eher unterkühlt und kontrolliert an der Seite ihres Mannes, scheint dieses glückliche und ungezwungene Lächeln von Herzen zu kommen. Zusammen feiert das Paar mit Gästen im Weißen Haus den Unabhängigkeitstag der USA, den wichtigsten Feiertag des Landes. 
4. Juli 2018  Kein Unabhängigkeitstag ohne Feuerwerk: Donald und Melania Trump schauen sich das Farbenspiel am Himmel vom Balkon des Weißen Hauses an.
14. Juni 2018  "Happy Birthday, Papa! Ich liebe dich so sehr!" Mit dieser Liebeserklärung und einem Familienfoto in Schwarz-Weiß gratuliert Tiffany Trump ihrem Vater Donald zu dessen 72. Geburtstag. Das Besondere: Auch das jüngste Kind des Präsidenten, Barron Trump, ist zu sehen. In der Regel wird der 12-Jährige aus der Öffentlichkeit herausgehalten. 
28. Mai 2018  Donald Trump Jr. wird von seinen "kleinen Monstern" Chloe und Spencer um vier Uhr morgens geweckt, um mit ihrem Papa spielen zu können.  

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Das kann Michelle Obama dem Präsidenten nicht verzeihen

Doch Obama scheint noch weiter zu gehen. Sie spricht demnach auch die Verschwörungstheorie an, die Trump über ihren Ehemann verbreitet hat. Es wurde behauptet, dass Barack Obama außerhalb der USA geboren sei, was ihm das Recht auf das höchste politische Amt des Landes verwehrt hätte. Denn nur Personen, die in den USA geboren werden, können für das US-Präsidentenamt kandidieren.

Die ganze Sache bezeichne Michelle Obama in ihrem Buch als "verrückt und bösartig" und "der zugrundeliegende Fanatismus und die Fremdenfeindlichkeit" in dieser Behauptung sei "kaum zu verbergen". Zudem sei die Verschwörungstheorie "gefährlich", da sie darauf abziele, "Idioten und Verrückte aufzuhetzen". "Was wäre, wenn jemand mit einem instabilen Verstand eine Waffe geladen hätte und nach Washington gefahren wäre", gibt die 54-Jährige zu bedenken.

Weiter soll sie schreiben: "Was wäre, wenn diese Person nach unseren Mädchen gesucht hätte? Donald Trump gefährdete mit seinen lauten und rücksichtslosen Anspielungen die Sicherheit meiner Familie." Und das könne sie ihm "nie verzeihen".

Michelle Obama über das Leben danach

Das macht die ehemalige Präsidentenfamilie heute

Michelle Obama.
Seitdem Donald Trump in das Weiße Haus gezogen ist, hat sich das Leben der Obamas extrem verändert. Schauen Sie sich das Video an und erfahren Sie, was Michelle Obama zu erzählen hat
©Gala
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