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Michelle Obama "Ich weiß, dass ich unter einer leichten Depression leide"

Michelle Obama
© Getty Images
Michelle Obama ist als Power-Frau, ehemalige First Lady und Vorbild für viele Frauen bekannt. In ihrem Podcast zeigt sie sich auch von ihrer sensiblen Seite und spricht über Depressionen und Rassismus.

Michelle Obama, 56, verkörpert als ehemalige First Lady der USA nicht nur einen Teil der Geschichte Amerikas, sondern hat als erste afroamerikanische First Lady selbst Geschichte geschrieben. Selbst nach ihrem Auszug aus dem Weißen Haus ist sie präsent, um auf Missstände, Rassismus und Ungleichheiten hinzuweisen. In ihrem neuen Podcast "The Michelle Obama Podcast" spricht die Frau von Barack Obama, 59, über die derzeitige Regierung unter Donald Trump, 74, den vorherrschenden Rassismus in den USA und welche Auswirkungen all das während der Coronavirus-Pandemie auf sie persönlich hat.

Michelle Obama leidet unter leichten Depressionen

Beliebtheit erreichte Michelle Obama besonders durch ihre offene, herzliche Art. Auch Tabu-Themen spricht die einstige Anwältin und Princeton-Absolventin mit Mut an. So wie jetzt das Thema Depressionen. Sie selbst leide unter einer leichten Form. "Ich weiß, dass ich es unter einer leichten Form von Depression leide. Nicht nur wegen der Quarantäne, sondern auch wegen des Rassenkampfes, und allein der Anblick dieser Regierung - die Heuchelei, die sie Tag für Tag an den Tag legt, ist entmutigend", so wie zweifache Mutter. 

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We’ve all been dealing with a lot of change in our lives and our communities. We’ve experienced the shock—and the aftershocks—of the killings of George Floyd, Breonna Taylor, and Ahmaud Arbery. And all this is happening amid this life-altering pandemic, which has upended so much of life as we’ve always understood it. All this change can feel pretty heavy—and we’re often left to deal with it at a moment when we’re forced to spend more time alone—more time in our own heads—than we’re used to. I couldn’t think of anyone better to talk about all of this with than my friend and confidante, @michele__norris. In the next episode of The #MichelleObamaPodcast, we're talking about life during this strange and exhausting time. You can listen to our conversation now on @Spotify—link in my bio.

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Michelle Obama kritisiert die Regierung

Damit greift Michelle Obama nicht nur ein Tabu-Thema auf, sondern gleich drei davon: Rassismus, Depressionen und die aktuelle Regierung unter Donald Trump. "Ich muss sagen, dass es anstrengend ist, mit den Nachrichten aufzuwachen, aufzuwachen und zu erfahren, wie diese Regierung reagiert hat oder nicht reagiert hat", lässt Obama ihren Gedanken freien Lauf.

Und weiter: "Aufzuwachen und eine weitere Geschichte zu hören, in der ein schwarzer Mann oder eine schwarze Person irgendwie entmenschlicht, verletzt oder getötet oder fälschlicherweise beschuldigt wird." Durch all diese Umstände würde sie einen innerlichen Schmerz fühlen, der sie stark belastet und zu eine Form von Depression führt. 

Michelle Obama erntet Zuspruch und Kritik

In den sozialen Medien erfährt Michelle Obama Zuspruch, ebenso wie Kritik. Einige können den Angriff der 56-Jährige auf die jetzige Regierung verstehen. Andere beschuldigen ihren Mann Barack Obama, selbst kein besserer Präsident gewesen zu sein. Kritik, mit der die Obama-Familie seit Jahrzehnten leben muss. Dennoch kann Michelle Obama der momentanen Situation auch etwas Positives abgewinnen. Denn all diese Proteste, all die Demonstranten würden zeigen, dass es Wandel gibt. Und Weiterentwicklung. Und Fortschritt. "Das ist es, was mir hilft, nachts einzuschlafen!"

Verwendete Quellen: Michelle Obama "Becoming", "The Michelle Obama Podcast", Hollywoodlife

jna Gala

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