Michelle Obama : Das sagt sie zu ihrem Fauxpas gegenüber Queen Elizabeth

Als First Lady der USA war Michelle Obama 2009 zu Gast im Buckingham Palast. Dabei sorgte eine Szene für besonderes Aufsehen... Was Obama dazu sagt und über was sie mit der Queen plauderte, verrät sie in einem Interview zu ihrem neuen Buch

Barack Obama (l.) und seine Frau Michelle Obama (2..v.r.) be ihrem ersten Besuch bei Queen Elizabeth (2.v.l.) und Prinz Philip (r.)

Stell' dir vor, du bist als Staatsgast bei eingeladen - und du verletzt im Eifer des Gefechts den royalen Knigge. So ist es am 1. April 2009 ergangen, als sie im Rahmen des G20-Gipfels mit ihrem Ehemann und damaligen US-Präsidenten in den Palast eingeladen wurde. Denn: Michelle Obama legte ihren Arm um die Queen und das schickt sich für einen Bürgerlichen eben nicht. Kein Wunder also, dass ein Foto des Moments für Schlagzeilen sorgte. In ihrer gerade erschienenen Autobiografie "BECOMING - Meine Geschichte" äußert sich Michelle Obama, 54, erstmals zu dem Vorfall. 

Michelle Obama + Queen Elizabeth: Zwei Frauen, ein Problem

Die "BBC" zitiert Obama wie folgt:
"Die Königin warf einen Blick auf das Paar schwarze , die ich trug. Sie schüttelte den Kopf. 'Diese Schuhe sind unangenehm, nicht wahr?' sagte sie. Sie gestikulierte frustriert über ihre eigenen schwarzen Pumps. Ich habe der Königin dann gestanden, dass meine Füße weh taten. Sie gestand, dass auch ihre Füße weh taten. Wir sahen uns dann mit identischen Gesichtsausdrücken an, nach dem Motto: Wann ist dieses Herumstehen mit den Weltführern endlich fertig? Und damit brach sie in ein völlig charmantes Lachen aus." 

Die Szene, die Schlagzeilen machte: Michelle Obama legt im April 2009 ihren Arm um die Queen

Aus diesem Moment der Einigkeit heraus legte sie der Queen "liebevoll eine Hand auf ihre Schulter". "Ich habe es in diesem Moment nicht gewusst, aber ich habe etwas begangen, was als epischer Fauxpas angesehen wurde." 

So reagiert die Queen auf den Fauxpas

Was konservativen Royalisten die Schweißperlen auf die Stirn getrieben haben mochte und weltweit für Schlagzeilen sorgte, nahm die Queen gelassen: Sie legte Michelle Obama ebenfalls ihre Hand auf den Rücken. Das gute Verhältnis der Damen schien damit besiegelt: Bei einem weiteren Treffen, diesmal auf Schloss Windsor am 22. April 2016, sei Michelle Obama wiederholt von Mitarbeitern gemahnt worden, für eine Autofahrt mit der Queen und  neben Philip Platz zu nehmen. Barack Obama als Staatsoberhaupt der USA solle auf dem Rücksitz neben der Königin Platz nehmen. Doch die Queen habe die First Lady zur Seite genommen und gesagt: "Das ist doch Unfug. Sie sitzen, wo Sie wollen." Übrigens: Auch Barack Obama legte  2009 bei dem Treffen im Palast Hand an einen Royal an...

Barack Obama berührt Herzogin Camilla 

Donald + Melania Trump

Ließen sie die Queen auf Schloss Windsor warten?

13. Juli 2018  Zu Ehren der amerikanischen Gäste spielt eine Ehrengarde die Nationalhymne der USA. Donald und Melania lauschen ergriffen.
US-Präsident Donald Trump ist zum ersten Mal seit seiner Amtseinführung zu Gast in Großbritannien und dort mit Ehefrau Melania Trump von Queen Elizabeth zum Tee eingeladen. Doch noch bevor das Trio aufeinandertrifft, soll es zu einem Fauxpas seitens der Amerikaner gekommen sein

Verwendete Quellen: BCC, Buch "Becoming" von Michelle Obama (Goldmann Verlag)

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