Trauert sie nicht um ihren toten Kollegen? : Michelle Hunziker wehrt sich gegen böse Kritik auf Instagram

Michelle Hunziker gilt als gefühlvoll und empathisch. Doch diese Eigenschaften wollen ihr nun einige im Bezug auf einen Trauerfall absprechen. Die Moderatorin möchte das so nicht stehenlassen 

Michelle Hunziker ist enttäuscht über den Vorwurf gegen sie.

Michelle Hunziker, 41, und die italienische Showbranche trauern um TV-Moderator Fabrizio Frizzi, der am 26. März im Alter von 60 Jahren an einer Hirnblutung starb. Im Vergleich zu einigen ihrer Kollegen schweigt Hunziker auf ihren Social-Media-Kanälen zum Tod des Entertainers. Viele User finden das nicht angemessen, immerhin hatte die Moderatorin ihrem verstorbenen Manager Franchino Tuzio sowie dem Schauspieler Gero Caldarelli (†74) im letzten Jahr öffentlich Tribut gezollt. In einer langen Nachricht macht Hunziker ihrem Unmut über die Kritik an ihrer Person Luft. 

Michelle Hunziker erklärt ihr Schweigen 

"In den letzten zwei Tagen habe ich über ein absurdes Phänomen nachgedacht, das in der 'sozialen Welt' passiert und mich zu meiner großen Enttäuschung sehr berührt hat", beginnt sie ihren Brief an ihre Kritiker, zu dem sie ein nachdenkliches Foto von sich postet. Viele Menschen würden "den Sinn des wirklichen Lebens" verlieren und sich anmaßen für andere zu entscheiden, was sie in bestimmten Situationen im Leben zu tun und zu lassen hätten. So ginge diese Leute davon aus, dass eine öffentliche Person stets etwas in den sozialen Medien posten müsse. Dann verteidigt sie sich für ihr Schweigen über den Tod von Frizzi: "An erster Stelle (...) sollte jeder der Trauer so begegnen, wie er will, so wie er es kann (...). Heißt im Fall Michelle Hunziker: Sie möchte dies abseits des Rampenlichtes tun. 

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Buongiorno. In questi ultimi 2 giorni ho riflettuto riguardo un fenomeno assurdo che sta accadendo nel “mondo dei social” e che, con mio grande dispiacere, mi ha toccato da vicino. Molte, troppe persone stanno perdendo completamente il senso della vita reale sentendosi in assoluto potere, nella loro ipocrisia, di decidere cosa sia giusto dire o fare in determinate situazioni o a seguito di determinati fatti del quotidiano.
Un esempio lampante è il modo in cui queste persone sui social si aspettino di come gli “altri” debbano affrontare il proprio lutto. Danno per scontato che un personaggio pubblico debba per forza postare sempre qualcosa o rispettare un assurdo silenzio imposto quando qualcuno purtroppo viene a mancare. In primo luogo, da che mondo è mondo, ognuno dovrebbe affrontare il lutto come vuole, come può e a sua completa sensibilità e discrezione. Non è assolutamente detto che si abbia sempre voglia di rendere pubblico il proprio dispiacere sui social e non è nemmeno detto che una persona non soffra perchè non lo annuncia in un post. I social network, per me, sono e dovrebbero restare un posto dove tutti possono dare sfogo alla propria creatività e non il contenitore di falsa moralità e totale ipocrisia. Mi sono personalmente venute a mancare molte persone care nella vita e ogni volta cerco di affrontare il mio lutto con amore, l’unica via possibile per me. Spero pertanto che tutti coloro che mi hanno scritto come devo o non devo affrontare la scomparsa di un caro collega, che ho amato come tutti moltissimo, si facciano un esame di coscienza. 
Grazie di ❤️❤️❤️

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Die Moderatorin trauert im Privaten

Wie sie der traurigen Nachricht über den Tod ihres Kollegen begegnet, beschreibt sie so: "Ich persönlich habe viele liebe Menschen im Leben vermisst und jedes Mal, wenn ich versuche, meinem Kummer mit Liebe zu begegnen, ist das der einzig mögliche Weg für mich." Ihre Fans verstehen sie offenbar: Über 16.000 Likes auf Facebook und 194.000 auf Instagram hat der Post am ersten Tag nach der Veröffentlichung erhalten. 

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