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Michael Wendler So viele Telegram-Follower hat er bereits

Michael Wendler will ab jetzt vor allem über Telegramm kommunizieren.
Michael Wendler will ab jetzt vor allem über Telegramm kommunizieren.
© imago images/Revierfoto
Michael Wendler hat mit seinen kruden Verschwörungsthesen für Wirbel gesorgt. Seine Botschaften will er künftig auf Telegram verbreiten.

Schlagersänger Michael Wendler (48) hat am vergangenen Donnerstag seinen Abschied aus der "DSDS"-Jury bekanntgegeben und im gleichen Atemzug einige Verschwörungsthesen aufgestellt. In seiner Instagram Story verweist er jetzt mit einem Link auf seinen neuen Telegram-Account, über den er offenbar nun seine Follower mit seinen Botschaften erreichen möchte. Rund 44.000 Abonnenten konnte der Sänger für "Michael Wendler Official" bis dato ansammeln (Stand: 9. Oktober, 15.30 Uhr).

"Ab sofort erreicht ihr mich unter meinem neuen Kanal bei Telegram. Ladet es euch so schnell wie möglich herunter", erklärte der Sänger am Donnerstag. Es sei die einzige Möglichkeit, um zensurfrei Meinungen auszutauschen. Alle anderen wie Instagram, YouTube oder Facebook seien zensiert. "Wichtige Informationen, die ihr begreifen müsst, werden gelöscht. Also seid schlau." Telegram ist ein Nachrichtendienst, der hohe Datenschutz-Standards verspricht und sich damit unter Verschwörungstheoretikern großer Beliebtheit erfreut.

Comedian erstellte Fake-Account

Zwischenzeitlich sorgte ein Fake-Account bei Telegram für Verwirrung. Dieser entstand unter dem Namen "Michael Wendler Offiziell", wie sich später herausstellte war Comedian Udo Bönstrup dafür verantwortlich. "Das selbstgebastelte 'grüne Häkchen' und die Behauptung 'offiziell und verifiziert' hat vielen gereicht, um zu glauben, dass hier wirklich Michael Wendler schreibt, erklärte er in einem Facebook-Post. Er habe mit einem Kumpel beweisen wollen, "dass Menschen auf fast jeden Mist im Internet reinfallen."

Damit hatte er sogar Oliver Pocher (42) in seiner Show "Pocher - gefährlich ehrlich!" auf die falsche Fährte geführt. "Bitte glaubt nicht jeden Mist, der im Internet steht", appelliert Bönstrup an seine Fans. "Prüft alles sehr genau! Holt euch seriöse Quellen - also nicht ein YouTube-Video oder einen Beitrag in einer anonymen Telegram-Gruppe."

SpotOnNews

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