VG-Wort Pixel

Ärger mit dem Finanzamt Michael Wendler soll 1,11 Millionen Euro nachzahlen

Michael Wendlers ehemalige Ranch in Dinslaken
Michael Wendlers ehemalige Ranch in Dinslaken
© Action Press
Michael Wender hat Ärger mit dem Finanzamt – und das nicht zu knapp. Der Fiskus bittet ihn zur Kasse und verlangt mehr als 1,11 Millionen Euro. Einen Aufschub soll es für den Sänger nicht geben

Michael Wendler, 46, geht es wie uns "Normalos" auch: Wenn es in einem Bereich gut läuft (in seinem Fall in der Liebe), macht ein anderer Bereich Ärger. Diesmal ist es das liebe Geld, das dem Wendler Sorgen bereitet. Denn wie die "Bild" berichtet, rückt das Finanzamt des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen dem Sänger auf die Pelle. Mehr als 1,11 Millionen Euro Steuergelder soll Michael Wendler nachreichen – und zwar unverzüglich. 

Michael Wendler schuldet dem Finanzamt mehr als 1,11 Millionen Euro

Auf Nachfrage der "Bild" erklärt der Wendler die enorme Summe und auch, wie er zu der Forderung steht: "Mein als Firma geführtes Pferdegestüt wurde vom Finanzamt als Liebhaberei eingestuft." Er ergänzt: "Komisch, dass es dem Finanzamt nach neun Jahren in den Sinn kommt, dass bis dahin reibungslos steuerlich geführte Gestütsunternehmen rückabzuwickeln!" Er selbst sieht sich als Opfer: "Ziel und Zweck des Amtes ist es, mich wie eine Sau durchs Dorf zu treiben, medial bloßzustellen und mir die Auftrittsplattformen zu zerstören."

Vor rund drei Jahren verließ der Sänger Deutschland

Das besagte Gestüt in Dinslaken/NRW besaß der Sänger vor seinem Umzug in die USA (2016). Der Schlagerstar hatte es in seinen Steuererklärungen stets als Gewerbe angegeben; das Finanzamt sah das nun anders und stufte es als "Liebhaberei", sprich als Hobby ein. Die steuerlichen Vorteile fielen damit weg. Das Amt fordert rückwirkend die Gelder ein – ohne Aufschub. Diesen hatte sich der Wendler, der laut eigener Aussage aktuell nicht über die geforderte Summer verfüge, da er selbst noch auf Zahlungen warte, vermutlich erhofft, nachdem er beim Finanzgericht Widerspruch gegen den Beschluss eingelegt hatte. Dort wolle er bis zum Ende kämpfen, um den Bescheid als unwirksam erklären zu lassen. Bis dahin könnten aber Jahre vergehen. Verwendete Quellen: Bild

jko Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken