Michael Schumacher Verwirrung um seinen Zustand


Französische Medien haben unter Berufung auf Ärzte des Krankenhauses in Grenoble gemeldet, dass sich Michael Schumacher nach einem Monat im Koma nun in der Aufwachphase befände. Sein Management verweigert dazu jeden Kommentar

Zuerst war es eine französische Sportzeitung, später folgte ein Radiosender mit je einer ähnlichen Meldung: Michael Schumacher, der seit über einem Monat im künstlichen Koma in einer Klinik in Grenoble liegt, soll wieder ins Bewusstsein zurück geholt werden.

Wie "Stern.de" berichtet, hatte Schumachers Managerin Sabine Kehm bereits am Vormittag nach Bekanntwerden der Informationen diese in einer schriftlichen Stellungnahme als Spekulationen zurück gewiesen. "Ich betone erneut, dass jegliche Aussagen über Michaels Gesundheitszustand, die nicht vom behandelnden Ärzteteam oder seinem Management stammen, als Spekulation zu werten sind", heißt es in der Stellungnahme. "Ich wiederhole, dass wir Spekulationen nicht kommentieren werden".

Doch angeblich sollen die Informationen der französischen Medien durchaus von einem der behandelnden Ärzte stammen: Stephan Chabardes ist Neurochirurg am Universitätsklinikum Grenoble, in dem Michael Schumacher behandelt wird. Wie "Welt.de" unter Bezugnahme auf die Radiomeldung berichtet, soll das Medizinerteam bereits Anfang der Woche begonnen haben, den 45-Jährigen in kleinen Schritten aus dem künstlichen Koma aufzuwecken.

Die öffentliche Anteilnahme am kritischen Gesundheitszustand des Rekord-Formel-1-Fahres ist enorm, der Bedarf nach Informationen groß. Doch auch auf erneute Nachfrage von "Welt.de" auf die Meldung des Senders "Radio Monte Carlo" verwies Sabine Kehm auf ihre Stellungnahme vom Vormittag.

Am 29. Dezember 2013 war Michael Schumacher beim Skifahren im französischen Méribel gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Felsen geprallt. Sein schweres Schädel-Hirn-Trauma wird seither in der Klink von Grenoble behandelt.

avo

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