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Michael Schumacher Sohn Mick fühlt sich vom Vergleich mit ihm unter Druck gesetzt

Mick Schumacher orientiert sich beruflich an seinem Vater Michael.
Mick Schumacher orientiert sich beruflich an seinem Vater Michael.
© Getty Images
Michael Schumacher und seinen Sohn Mick Schumacher verband seit jeher die Liebe zum Gokartfahren und dem Rennsport. Doch wie ist es, in so große Fußstapfen zu treten? 

Ob man will oder nicht, wer an den Formel-1-Sport denkt, denkt früher oder später auch an Michael Schumacher, 50. Wenn man den jungen Mick Schumacher, 19, in seinem Rennauto sitzen sieht, der kommt erst recht nicht drum herum, an den erfolgreichen Vater zu denken. Segen oder Fluch für den Nachwuchssportler?

Michael Schumacher ist der größte Formel-1-Fahrer aller Zeiten

In einem Interview mit dem Motorsportmagazin "Auto" sprach der 19-Jährige nicht nur über seine Karriere, sondern auch über Michael Schumacher. "Rennen- und Gokartfahren ist in meiner Familie eine völlig normale Sache und ich habe es immer geliebt, mit meinem Vater Gokart zu fahren. Es war eine große Freude, das mit ihm teilen zu können und ich erinnere mich daran, wie er mich eines Tages fragte, ob ich das nur als Hobby weiterverfolgen wollte oder professionell. Ich habe ihm direkt gesagt, dass ich das professionell machen will. Ich wollte nie etwas anderes tun." 

Mick Schumacher spricht offen wie nie über seinen Vater

Abgesehen von der seelischen Belastung, mit der ein Mensch klarkommen muss, dessen Elternteil einen so harten Schicksalsschlag erlebt, wie es Michael Schumacher mit seinem Skiunfall widerfahren ist, kommt für Mick Schumacher noch ein zusätzlicher Druck im Berufsleben hinzu: Der permanente Vergleich mit dem erfolgreichen Vater. Doch wie geht er damit um? Ist der Druck manchmal schwer für ihn? Mick Schumacher nimmt er pragmatisch: "Ich bin glücklich, der Sohn des besten Formel-1-Fahrers aller Zeiten zu sein. Ich freue mich, dass er der beste Formel-1-Fahrer aller Zeiten ist und ich bewundere ihn dafür. Und auch wenn es manchmal ein wenig schwierig ist – es ist, wie es ist. Es hat gute Seiten und schlechte Seiten."

Und auch die Unterstützung von außen bewertet der junge Fahrer positiv. "All die Unterstützung von Leuten aus der ganzen Welt zu haben, ist keine schlechte Sache. Ich bin dankbar dafür." Verwendete Quellen: Instagram, Auto

jko Gala


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