Michael Schumacher: So geht es ihm

Überraschend hat sich Michael Schumachers Managerin in einem neuen Interview zum Gesundheitszustand des Formel-1-Fahrers geäußert

Fast ein Jahr ist es her, dass Michael Schumacher beim Skifahren schwer verunglückte. Jetzt hat sich seine Managerin Sabine Kehm überraschend zum Gesundheitszustand des Formel-1-Weltmeisters geäußert.

Managerin Sabine Kehm wagt noch keine Prognose zu Michael Schumachers Genesung.

Keine Prognose möglich

Michael Schumacher

Ein Leben auf der Überholspur

Juli 1988  Da wo alles begann: Michael Schumacher posiert während des Trainings auf der Kartbahn Kerpen-Manheim für ein Foto. Auch als er schon in den Formel-Klassen fuhr, nahm er weiterhin gelegentlich an Kartrennen teil.
November 1991  1991 unterschreibt Michael Schumacher einen Formel 1-Vertrag bei Benetton.
Januar 1992  Bevor Michael Schumacher 1987 erstmals in der Formel König startet, verbringt er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Ralf Schumacher viel Zeit auf der Kartbahn.
September 1992  Stars unter sich: Schauspielerin Brigitte Nielsen und Michael Schumacher unterhalten sich in der Boxengasse.

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Das neue Interview mit Kehm strahlte der Privatsender RTL am Sonntag (23. November) vor dem Formel-1-Finale in Abu Dhabi aus. Die Schumi-Managerin wagte es zwar nicht, eine Prognose zu stellen: "Einen seriösen Ausblick könnte ich nie geben", betonte sie. "Das ist einfach nicht möglich in dieser Situation." Der 45-Jährige mache auch "Fortschritte, die der Schwere seiner Verletzung angemessen sind", wie sie erklärte. "Man muss der Sache Zeit geben. Ich glaube, man muss wirklich einfach Geduld haben."

"Ruhe und Geduld"

Mittlerweile sei etwas mehr Ruhe eingekehrt, die mediale Aufmerksamkeit habe sich verringert: "Ich würde schon sagen, dass sich die Situation im Großen und Ganzen beruhigt hat. Die Leute haben verstanden, dass diese ganze Sache mit Ruhe und Geduld abgehen muss", erklärte Kehm im RTL-Interview. Erst Mitte November war die Homepage des Rennfahrers zum 20. Jahrestag seines ersten Titelgewinns wieder aktiviert worden, damit Fans weltweit ihre Anteilnahme ausdrücken können. Die Familie sei sehr berührt über den Zuspruch, den sie erhalte, so Kehm: "Ich glaube schon daran, dass positive Energie auch Gutes bewirkt."

Tragischer Ski-Unfall

Michael Schumacher war am 29. Dezember vergangenen Jahres beim Skifahren im französischen Méribel gestürzt und hatte sich trotz Tragen eines Helms ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Nachdem er zuerst sogar in Lebensgefahr geschwebt und monatelang im künstlichen Koma gelegen hatte, begann Mitte des Jahres die Rehabilitationsphase. Diese wird seit September nicht mehr in der Klinik in Lausanne, sondern bei Schumacher zu Hause fortgeführt.

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