Michael Schumacher: Managerin exklusiv: "Kein Ansturm wie in Grenoble"

Die Managerin von Michael Schumacher, Sabine Kehm, rechnet nicht mit einem Reporter-Auflauf vor der Klinik, in die der Formel-1-Weltmeister verlegt wurde

Die Nachricht, dass Michael Schumacher aus dem Koma erwacht ist und in das Universitätskrankenhaus Lausanne verlegt wurde, löste am Montag (16. Juni) weltweit Erleichterung und Freude aus. Dass es in Lausanne nun ebenfalls zu einem Reporter-Auflauf kommt, wie einst in Grenoble, damit rechnet Schumachers Managerin, Sabine Kehm, nicht. "Die Situation ist eine andere als damals, als Michael Schumacher verunglückt ist. Einige Journalisten und Reporter sind angereist, aber ich rechne nicht mit einem solchen Ansturm wie einst in Grenoble", sagte die Managerin von Michael Schumacher zu "Gala".

Michael Schumacher

Ein Leben auf der Überholspur

Juli 1988  Da wo alles begann: Michael Schumacher posiert während des Trainings auf der Kartbahn Kerpen-Manheim für ein Foto. Auch als er schon in den Formel-Klassen fuhr, nahm er weiterhin gelegentlich an Kartrennen teil.
November 1991  1991 unterschreibt Michael Schumacher einen Formel 1-Vertrag bei Benetton.
Januar 1992  Bevor Michael Schumacher 1987 erstmals in der Formel König startet, verbringt er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Ralf Schumacher viel Zeit auf der Kartbahn.
September 1992  Stars unter sich: Schauspielerin Brigitte Nielsen und Michael Schumacher unterhalten sich in der Boxengasse.

17

Genaue Informationen über den Gesundheitszustand des mehrfachen Formel-1-Weltmeisters gab es am Montag nicht. Und laut Managerin Sabine Kehm wird sich daran auch in der nächsten Zeit nichts ändern. In dem am Montag von ihr veröffentlichten Statement heißt es: "Für die Zukunft bitten wir um Verständnis, dass seine weitere Rehabilitation außerhalb der Öffentlichkeit erfolgen soll."

Die Managerin von Michael Schumacher dankte in dem Statement dem Personal der Klinik in Grenoble: "Seine Familie möchte sich ausdrücklich bei allen behandelnden Ärzten, Pflegern, Schwestern und Therapeuten in Grenoble ebenso wie bei den Ersthelfern am Unfallort bedanken, die in diesen ersten Monaten hervorragende Arbeit geleistet haben."

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche