Michael Schumacher: Ein Kämpfer gibt nicht auf

Michael Schumachers Familie hat sich auf der Homepage des nach wie vor im Koma liegenden Ex-Formel-1-Fahrers an seine Fans gewandt

"Wir sind sehr gerührt darüber, dass uns täglich Genesungswünsche für Michael aus der ganzen Welt erreichen. Diese unglaubliche Unterstützung gibt uns und ihm viel Kraft." Mit diesen Worten hat sich die Familie des seit eineinhalb Monaten im Koma liegenden Michael Schumacher über dessen Homepage erneut an die Öffentlichkeit gewandt. Auf Englisch und auf Deutsch zollt sie damit den treuen Anhängern des ehemaligen Formel-1-Profis Respekt, die auch mehrere Wochen nach dem Skiunfall des 45-Jährigen weiterhin an seinem Schicksal Anteil nehmen.

Am 14. Februar hatte sich die Familie zuletzt an die Öffentlichkeit gewandt und sich über Schumachers Managerin Sabine Kehm bereits bei den Fans bedankt. Dabei hatte sie auch Stellung zum aktuellen Gesundheitszustand des Rekord-Rennfahrers genommen, der sich derzeit in der Aufwachphase aus dem künstlichen Koma befindet. "Wir sind uns dabei bewusst, dass die Aufwachphase lange dauern kann", hieß es dort. "Wie meist in solchen Fällen verläuft nicht jeder Tag wie der andere."

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©Gala

Die Familie glaubt auch weiterhin fest an die Genesung Schumachers. "Wir wissen alle: Michael ist ein Kämpfer und wird nicht aufgeben!" heißt es in der neuen Mitteilung vom Mittwoch (19. Februar).

Lukas Podolski wünscht Michael Schumacher auf besondere Weise gute Besserung: Er ließ sich die Genesungswünsche auf seine Fußballschuhe sticken.

Für Schumachers Fans dürften diese Worte ebenfalls ein Trost sein. Seit dem Unfall am 29. Dezember 2013, bei dem Michael Schumacher auf einer Skipiste in den französischen Alpen schwer gestürzt war und sich eine Kopfverletzung zugezogen hatte, zeigen seine Fans rührende Anteilnahme. Zu seinem Geburtstag am 3. Januar waren sie beispielsweise zahlreich nach Grenoble gereist, wo Schumacher seit seinem Unfall im Krankenhaus liegt. Sie veranstalteten einen Schweigemarsch durch die Straßen der Stadt und versammelten sich anschließend vor der Klinik, wo sie mit Flaggen wedelten oder Plakate hochhielten, auf denen "Happy Birthday" oder "Tanti Auguri" - Italienisch für "Herzlichen Glückwunsch" - stand, denn auch viele Ferrari-Anhänger aus dem benachbarten Italien waren angereist.

Auch prominente Sportkollegen von Michael Schumacher hatten sich in den vergangenen Wochen immer wieder über soziale Netzwerke an den Genesungswünschen beteiligt. "Arsenal London"-Kicker Lukas Podolski ließ sich vor wenigen Tagen sogar welche in seine Fußballschuhe sticken: "Kämpfe Michael #getwellsoon" stand auf den knallblauen Schuhen zu lesen, die er am vergangenen Mittwoch (12. Februar) beim Spiel gegen "Manchester United" trug.

An Anteilnahme mangelt es Schumacher also nicht. Bleibt zu hoffen, dass seine Familie Recht behält und er auch diesmal seine Kämpfernatur unter Beweis stellen wird.

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