Michael Schumacher: Ein Jahr nach dem Skiunfall

Heute genau vor einem Jahr passierte der schlimme Unfall. Seitdem ist für Michael Schumacher und seine Familie nichts mehr wie zuvor

Genau ein Jahr ist es her, dass Michael Schumacher beim Skifahren in den französischen Alpen am 29. Dezember 2013 schwer verunglückte. Tagelang schwebte der ehemalige Formel-1-Pilot damals in Lebensgefahr, lag monatelang im künstlichen Koma. Wie es ihm heute geht, weiß außerhalb seines direkten Umfelds niemand genau.

Das sagt Michael Schumachers Managerin

Sabine Kehm, die Managerin von Michael Schumacher, äußerte sich am Vorabend des ersten Jahrestags, konnte aber nur wenig Neues über den Gesundheitszustand des 45-Jährigen berichten. "Wir brauchen viel Zeit. Es wird lange Zeit dauern und ein harter Kampf", sagte sie der Nachrichtenagentur "Reuters". Schumacher mache Fortschritte, "die der Schwere der Situation angemessen seien", so Kehm weiter.

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©Gala

Im Haus der Familie im schweizerischen Gland wird Michael Schumacher rund um die Uhr aus einem Team von Ärzten und Therapeuten betreut, seitdem er Anfang September von seiner Familie aus dem Universitätskrankenhaus Lausanne nach Hause geholt worden war.

Falsche Äußerungen zu Schumacher

Michael Schumacher

Ein Leben auf der Überholspur

Juli 1988  Da wo alles begann: Michael Schumacher posiert während des Trainings auf der Kartbahn Kerpen-Manheim für ein Foto. Auch als er schon in den Formel-Klassen fuhr, nahm er weiterhin gelegentlich an Kartrennen teil.
November 1991  1991 unterschreibt Michael Schumacher einen Formel 1-Vertrag bei Benetton.
Januar 1992  Bevor Michael Schumacher 1987 erstmals in der Formel König startet, verbringt er gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Ralf Schumacher viel Zeit auf der Kartbahn.
September 1992  Stars unter sich: Schauspielerin Brigitte Nielsen und Michael Schumacher unterhalten sich in der Boxengasse.

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Eine Schilderung des ehemaligen französischen Formel-1-Fahrers Philippe Streiff, der in einem Interview mit der französische Zeitung "Le Parisien" von sichtbaren Fortschritten Schumachers gesprochen hatte, dementierte Kehm vehement. Gegenüber der "Bild"-Zeitung stellte sie klar: "Ich kann mich nur sehr über diese Aussagen von Philipe Streiff wundern. Er hat mit Sicherheit keinerlei Kontakt zu Professor Saillant und sicher auch nicht zu Corinna. Es gibt generell keinerlei Kontakt zur Familie Schumacher. Zwischen Herrn Streiff und Michael hat es auch nie eine Freundschaft gegeben."

Ein Jahr nach dem Unglück bleibt es weiterhin ungewiss, wie Schumachers Weg zurück in ein halbwegs normales Leben aussehen wird. Nur eines ist sicher: Vor allem heute werden weltweit viele Menschen gedanklich bei dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister und seiner Familie sein.

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