Michael Jackson: Sein Ex-Bodyguard nimmt ihn in Schutz

Michael Jacksons ehemaliger Bodyguard Matt Fiddes hat in einem Interview die Pop-Ikone gegen die anhaltenden Missbrauchsvorwürfe verteidigt.

Sein Ex-Bodyguard glaubt an Michael Jacksons Unschuld

Er hält zu ihm: Matt Fiddes hat in einem Interview mit "Metro.co.uk" den 2009 verstorbenen Popstar Michael Jackson (1958-2009) in Schutz genommen. Der ehemalige Bodyguard des Musikers erklärte, dass die Pädophilie-Vorwürfe gegen seinen damaligen Arbeitgeber "kompletter Unsinn" seien.

"Der Typ hatte Freundinnen und hatte eine legitime Ehe mit Lisa Marie [Presley, Anm. d. Red.], so lebte er sein Leben. Wir waren die Leute, die die Frauen in sein Zimmer geschleust haben", erklärte Fiddes, der heute als Besitzer von mehreren Martial-Art-Schulen erfolgreich ist.

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Bevor Fiddes zu Jacksons rechter Hand wurde, seien die beiden zunächst Freunde geworden. "Wir kannten den Kerl so gut, er verbrachte Zeit mit meinen Kindern. Er ist nicht der Mann, den James und Wade beschreiben." Besagte Personen sind James Safechuck und Wade Robson, die in der HBO-Enthüllungsdokumentation "Leaving Neverland" detailreich von Misshandlungen durch Michael Jackson berichten, als sie selbst noch Kinder waren.

Jackson war nur selten auf der Neverland Ranch

Der Popstar sei mit seiner Musik viel zu beschäftigt gewesen, als dass er mit den Jungen viel Zeit gehabt hätte. "Und überall war Sicherheitspersonal. Es wäre unmöglich gewesen." Weiter berichtete Fiddes, dass Jackson sich nur selten auf seiner Neverland Ranch aufgehalten habe, da er die vierstündige Fahrt von seinem Arbeitsort Los Angeles zu dem Anwesen nicht mochte und Fiddes auf der Ranch auch nie Jungen gesehen habe. Jackson habe sich nur für öffentliche Auftritte dort aufgehalten.

Am Ende betont Fiddes, dass es für ihn Zeit gewesen sei, sich zu äußern: "Ich weiß, dass die Leute an ihm zweifeln, aber ich würde nicht hier stehen und meinen Ruf aufs Spiel setzen, wenn ich nicht wüsste, dass dieser Typ zu 100 Prozent unschuldig ist."

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