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Michael Jackson Neues Schockfoto vor Gericht

Im Prozess gegen Conrad Murray zeigt der Staatsanwalt ein schockierendes Autopsiebild des verstorbenen King of Pop. Das Datum auf dem Foto gibt jedoch ein Rätsel auf

Seine Familie und Fans kommen nicht zur Ruhe: Am zehnten Tag des Prozesses gegen MichaelJacksons ehemaligen Leibarzt Conrad Murray zeigte die Staatsanwaltschaft ein erschütterndes neues Bild des toten King of Pop. Vor Gericht sagte zudem Dr. Christopher Rogers aus, jener Arzt, der die Autopsie am verstorbenen Jackson durchführte.

Das Foto zeigt einen abgemagerten, leichenblassen Körper auf einer Bahre. Deutlich erkennbar: die Spuren der kurz zuvor verabreichten Infusionen. Kanülen und Verbände an Mund und Armen geben eindeutige Hinweise darauf, was mit Jackson in seinen letzten Stunden geschehen sein muss. Nach Angaben des "Bild"-Prozessbeobachters Al Walser zeigten sich die Anwesenden im Gerichtssaal schockiert und erschüttert von dem Anblick des Bildes. Verwirrend: Ein Schild, das vor der Leiche aufgestellt wurde, gibt als Datum den 25.08.2009 an - Jacksons Todestag ist jedoch der 25.06.2009.

Zunehmend dünner wird die Luft für den Angeklagten Dr. Conrad Murray. Autopsiearzt Dr. Christopher Rogers bekräftigte in seiner Aussage noch einmal seine Zweifel daran, dass Jackson sich die tödliche Dosis Propofol selbst verabreicht habe. Diese Behauptung stellten Murrays Anwälte auf, um ihren Mandanten vor einer bis zu vierjährigen Haftstrafe zu bewahren. Demnach sei der Leibarzt lediglich zwei Minuten außerhalb des Raumes gewesen, um zu telefonieren.

Rogers hielt am Dienstag dagegen, Jackson hätte niemals innerhalb von einem zweiminütigen Zeitfenster aufwachen und sich die Infusion zuführen können. Er beschuldigte den Angeklagten, in den Stunden vor Jacksons Tod unvorsichtig und ungenau mit den Infusionen des Narkosemittels Propofol umgegangen zu sein. Diese Fehler bei der Dosierung hätten schließlich den Tod herbeigeführt.

Es bleibt den Angehörigen und insbesondere Jacksons drei Kindern zu wünschen, dass nicht noch mehr schmerzliche Details seines Todes präsentiert werden.

kst

gala.de

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