Michael Bublé über musikalische Sinnkrise : Er stand kurz vorm "Burn-out und Zusammenbruch"

Michael Bublés Sohn Noah erkrankte 2016 an Leberkrebs. Dann folgte eine zweijährige Karrierepause. Nun kehrt er mit seinem neuen Album zurück und spricht über die schwerste Zeit seines Lebens und seine Sinnkrise als Musiker

Michael Bublé über Krebserkrankung seines Sohnes und musikalische Sinnkrise

Sänger Michael Bublé, 43, hat in den vergangenen zwei Jahren viel durchgemacht. In einem Interview mit der "BILD am Sonntag" gesteht er jetzt, dass er damals "auf dem Weg war in Richtung Burn-out und Zusammenbruch." In dem Gespräch äußert sich der Jazz-Sänger zum ersten Mal nach der Krebserkrankung seines Sohnes Noah, 5, über seine künstlerische Sinnkrise und wird dabei sehr privat.

Er hatte keine Lust mehr am "Michael-Bublé-Sein"

Nach der Krebsdiagnose seines Erstgeborenen im Oktober 2016, hat sich der Familienvater auf unbestimmte Zeit aus dem Showbusiness zurückgezogen, um mit seiner Frau Luisana Lopilato, 31, voll und ganz für Noah da zu sein. Vor einem Jahr dann die erleichternde Nachricht: Der kleine Kämpfer hat seine Leberkrebserkrankung gut überstanden. Doch bereits vor dieser überaus schweren familiären Phase zweifelte der Musiker an sich und seiner Karriere. Im Interview berichtet er: "Mir ging es schon vorher nicht gut. Als ich vor gut zwei Jahren mein Album ‘Nobody But Me’ rausbrachte, war meine ganze Lust, meine Freude am Singen und am Michael-Bublé-Sein verschwunden. Die Lockerheit war weg, ich hatte null Spaß, wurde immer verbissener." Der sonst immer so cool wirkende Kanadier hatte Angst, dass seine Karriere abwärts gehe.

Meine künstlerischen Entscheidungen fußten auf Furcht, nicht auf Lässigkeit und Selbstvertrauen.

Nach Krebserkrankung seines Sohnes

Michael Bublé ging durch die Hölle

Michael Bublé
Beinahe hätte Michael Bublé die Musik deshalb an den Nagel gehängt: Die Krebserkrankung seines Sohnes Noah gab dem Sänger eine neue Sichtweise auf das Leben.
©Gala

Michael Bublé schämte sich nach Krebsdiagnose für eigene Sinnkrise

In dieser musikalischen Krise ereilte ihn dann die Hiobsbotschaft: die Krebsdiagnose seines Sohnes und Michael Bublé gibt zu: "Meine eigene Krise platzte wie eine Seifenblase. Mit absoluter Klarheit dachte ich ‘Worüber machst du dir eigentlich Sorgen, du Arschloch?’" In dieser Zeit ist seine Familie durch die Hölle gegangen. Sein Optimismus war komplett weg. Dann zog er einen Schlussstrich und verabschiedete sich aus der Öffentlichkeit - auch in den sozialen Netzwerken, bis zum September diesen Jahres. Das untenstehende Familienbild vom 16. Oktober 2016 ist bis heute das letzte private Foto, was er auf seinem Instagram-Kanal gepostet hat.

Michael Bublés Album "Love"– ein Neuanfang

Durch sein achtes Album "Love", das am 16. November veröffentlicht wird, hat er wieder zu sich zurückgefunden: "Ich habe alle meine Ängste, meinen Schmerz und meine Dankbarkeit genommen, geschrieben, arrangiert, bin einfach dorthin zurückgegangen, wo ich mich über all die Jahre am sichersten gefühlt habe. [...] Und ich bin als Künstler nun komplett." Der mittlerweile dreifache Familienvater (seine Tochter Vida Amber Betty ist Ende Juli zur Welt gekommen) weiß nun, wo er musikalisch steht. Und auch für die private Zukunft ist er sich sicher: "Mein Lebensplan ist diese Frau, sind diese drei Kinder. Das ist alles."

Partnerlook

Wie die Mutter, so die Tochter

Ein seltenes Bild - und dann auch noch ein so schönes: Eva Mendes spaziert zusammen mit Töchterchen Esmeralda durch die Straßen von Los Angeles. Die Vierjährige hat ihren guten Modegeschmack offensichtlich von Mama geerbt. 
Julia Restoin-Roitfeld und ihre Tochter Romy, 6, sind sich wie aus dem Gesicht geschnitten. Im gleichen Pyjama kuscheln die beiden für ein Instagram-Foto, "Mädels-Wochenende", schreibt sie unter den Post. 
Da kann man nur daunen... ähm, wir meinen natürlich staunen: Meg Ryans Tochter Daisy True ist mit ihren 15 Jahren mittlerweile fast so groß wie ihre berühmte Mama. Sie könnten fast schon ihre Mäntel tauschen. Den gleichen Geschmack haben sie ja schließlich auch schon..
Was für ein niedlicher Partnerlook: Sarah Harrison posiert gemeinsam mit ihrer Tochter Mia Rose in einem blauen Badeanzug mit Cut-Outs. Der obere Part des Anzuges ist gestreift, der untere Teil schlicht. 

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Verwendete Quellen: Bild, eigene Recherche

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