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MH17-Opfer in Holland Máximas bittere Tränen um die Toten

König Willem-Alexander, Königin Máxima
© Dana Press
In Eindhoven empfangen die Angehörigen der MH17-Opfer die ersten Särge. Königin Máxima, König Willem-Alexander und auch Ministerpräsident Mark Rutte befinden sich ebenfalls am Flughafen.

Ihre Gesichter sind von Trauer gezeichnet: Königin Máxima wischt sich eine Träne aus dem Gesicht, König Willem-Alexander blickt ins Leere. Sie tragen Schwarz. Denn dieser späte Nachmittag ist der schlimmste, den das royale Paar je in ihrer Amtszeit erleben musste.

In Eindhoven sind kurz nacheinander ein niederländisches Hercules-Transportflugzeug und eine australische Maschine aus der Ukraine eingetroffen. An Bord: der Tod. Insgesamt 40 Särge mit den sterblichen Überresten von Opfern des Fluges MH17 werden zur Identifizierung in eine Kaserne bei Hilversum gebracht.

Das niederländische Königspaar salutiert den Leichenwagen mit den Opfern des Todefluges MH17.
Das niederländische Königspaar salutiert den Leichenwagen mit den Opfern des Todefluges MH17.
© Reuters

Es ist eine Szenerie von bohrendem Schmerz, nicht nur für Máxima und Willem-Alexander, sondern ganz besonders für die Angehörigen der Verunglückten. Sie harren hinter mit schwarzen Folien bespannten Absperrgittern aus, während sich die Ehrengäste auf dem Rollfeld versammeln.

In den Niederlanden wurde der erste nationale Tag der Trauer seit 1962 ausgerufen. Die Flaggen wehen auf Halbmast. Von den 298 Insassen, die bei dem Absturz der malaysischen Maschine ihr Leben verloren, hatten 193 die niederländische Staatsangehörigkeit.

ida Gala


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