Meryl Streep im GALA-Interview: "Auszeichnungen sind keine Jobgarantie"

Meryl Streep ist ein alter Oscar-Hase, aber der Gedanke an die Preisverleihung macht sie bis heute nervös. Mit GALA sprach die Film-Ikone über ewige Ängste, ihre Schauspiel-Leidenschaft - und ihre Nase

Meryl Streep

"Ich bin immer wieder aufgeregt"

Allein 18 Mal war sie schon für den Oscar nominiert. Trotzdem ist für die dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep die Verleihung immer noch etwas Besonderes: "Allein der Gedanke daran macht mich ganz nervös. Jedes Mal bekomme ich schwitzende Hände", sagt Meryl Streep (65) im Interview mit GALA. "Ich bin schon lange im Geschäft, aber die Leidenschaft für meinen Beruf habe ich noch nicht verloren."

And the Oscar goes to ... Meryl Streep! 1979 bekam sie ihren ersten Academy Award für die Schlacht ums Sorgerecht in "Kramer gegen Kramer" an der Seite von Dustin Hoffman.

Viele bezeichnen sie als die "größte Schauspielerin ihrer Generation", sie selber möchte sich aber eigentlich nicht so sehen: "Viele Leute sind regelreicht eingeschüchtert, wenn sie mich treffen. Das ist mir peinlich. Ich bin doch kein Mensch erster Klasse! Und perfekt schon gar nicht." Denn auch sie kennt das Gefühl der Angst vor dem Karriere-Aus: "Die zahlreichen Auszeichnungen sind keine Jobgarantie."

Joseph Hannesschläger (†)

Trauer um "Rosenheim Cop"

Joseph Hannesschläger
Joseph Hannesschläger hatte ein großes Talent für ausgefallene Charaktere.
©Gala

Über den Druck im Film-Business sagt die Ausnahme-Schauspielerin: "In Hollywood muss man heute ja auch mit über 40 noch aussehen wie ein Victoria’s-Secret-Model, um engagiert zu werden. Ich finde das ganz schrecklich."

Eigentlich wollte Meryl Streep einen Beruf im Bereich Umwelt- und Naturschutz wählen. Sie habe aber dann erkannt, "dass Kunst und Unterhaltung durchaus auch wichtig sind für die Gesellschaft".

Privat lebt sie unspektakulär

Die Hollywood-Ikone ist seit 37 Jahren mit ihrem Mann Don Gummer glücklich verheiratet. "Zwischendurch sind auch mal die Fetzen geflogen. Eine gesunde Streitkultur ist unverzichtbar – solange man nicht persönlich verletzt wird." Privat lebe sie ein "sehr unspektakuläres" Leben: "Ich sitze gerne auf meinem Sessel im Wohnzimmer und stricke. Oder ich koche oder lese ein Buch."

Meryl Streep geht mit dem Musical "Into The Woods" (dt. Kinostart: 19. Februar) am Wochenende ins Oscar-Rennen – ihre 19. Oscar-Nominierung.

Star-Nachwuchs

Verblüffende Ähnlichkeit

Wahnsinn, Damian Hurley (rechts) ist seiner berühmten Mama Liz wie aus dem Gesicht geschnitten und wünscht seinen Followern vom Spaziergang frohe Weihnachten.
Ihr ältester Sohn Deacon überragt Reese Witherspoon bereits um eine Kopflänge. Zu seinem 16. Geburtstag beschreibt die stolze Mama, wie "sein strahlendes Lächeln jeden Tag ein bisschen besser macht". Und wir können definitiv erkennen, woher dieses schöne Lächeln stammt.
Einen hübschen Anblick bieten Michelle Monaghan und ihre Tochter Willow, die ihrer Mama wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
Mingus Lucien, der Sohn von Helena Christensen, hat nicht nur gute Gene mitbekommen, sondern übt auch schon den perfekten Model-Blick.

33

Das ganze Interview mit Meryl Streep lesen Sie in der neuen GALA (Nr. 9), ab Donnerstag (19. Februar) im Handel!

Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche