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Meryl Streep Sie trifft auf Anna Wintour

Anna Wintour und Meryl Streep
Anna Wintour und Meryl Streep
© Getty Images / Reuters
Zum 125-jährigem Jubiläum der Vogue trafen sich Meryl Streep und Anna Wintour und plauderten über Themen wie Feminismus und Harvey Weinstein

In der Komödie "Der Teufel trägt Prada" verkörpert Oscar-Preisträgerin Meryl Streep, 68, die Chefredakteurin der amerikanischen Vogue, Anna Wintour, 68, namens Miranda Priestly. Nun traf sie auf die echte Anna Wintour und das zu einem ganz besonderen Anlass: Streep ist auf dem Cover der Jubiläums-Ausgabe der Vogue, weshalb anlässlich gestern ein Interview veröffentlicht wurde. 

Meryl Streep trifft Anna Wintour

Unter anderem "E!News" veröffentlichte das humorvolle Interview, welches mit der berühmten Szenen aus "Der Teufel trägt Prada" beginnt: Meryl Streep auf dem Weg in ihr Büro: Mitarbeiter halten ihr die Tür auf, machen ihr den Weg frei und nehmen dem Boss ihren Mantel ab. Themen des Interviews sind Meryls bevorstehender Film "The Post", Harvey Weinstein, sowie die Zukunft des Feminismus. Die Damen diskutierten, inwieweit ihr neuer Film relevant ist, wenn sich Frauen weiterhin Gehör verschaffen wollen. Außerdem geht es um Probleme, die in der heutigen Gesellschaft an Bedeutsamkeit gewonnen haben: ''Es geht darum wie schwer es ist, seine Stimme zu erheben [...] und die Wahrheit zu sagen und damit einen großen Erfolg zu riskieren."

Eine eingeschüchterte Anna Wintour?

In dem Interview verkörpert Meryl Streep Wintours verstorbene Freundin Katharine Graham, die während der Watergate-Affäre die Washington Post beaufsichtigte, was damals eventuell zum Rücktritt von Präsident Richard Nixon, 81 (†), geführt haben soll. Anna sagte, dass Graham eine der einschüchternsten Leute waren, die sie je getroffen hat. Als sie Streep nach dem herausfordernsten Charakter fragte, den sie je gespielt hat, mussten beide lachen, weil sie an eine ganz bestimmte Person gedacht hat...

Gespräch über Harvey Weinstein

Ein weiteres wichtiges Thema, welches Streep und Wintour diskutierten, ist der Weinstein-Skandal. Meryl sagte, dass sie zu jeder Zeit mit ihren drei Töchtern darüber spricht. "[...] Du bringst sie in Gefahr, wenn du sie nicht über die Blicke der Männer informierst und wie es bei jungen Mädchen funktioniert", so Streep. Sie ist fest davon überzeugt, dass durch die ganze Aufmerksamkeit auf das Thema "Verhalten am Arbeitsplatz" die feministische Agenda voranschreiten wird. 

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